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Heiner Garg: Wirtschaftsminister Austermann torpediert die Entwicklung des Tourismus- und Gesundheitsstandortes Schleswig-Holstein
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL VorsitzenderNr. 377/2006 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender VorsitzenderKiel, Dienstag, 19. Dezember 2006 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdL Sport/Paralympics/Gesundheit/TourismusHeiner Garg: Wirtschaftsminister Austermann torpediert die Entwicklung des Tourismus- und Gesundheitsstandortes Schleswig-Holstein - Ausstieg aus Kappelner Projekt wird Thema im Wirtschafts- und im Sozialausschuss -Zur Ankündigung der holländischen „Cone-Group“, sich aus dem Projekt eines Paralympischen Zentrums in Kappeln-Ellenberg zurückzuziehen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Schleswig- Holsteinischen Landtag, Dr. Heiner Garg:„Bereits im Juni 2006 hat der Landtag auf Antrag der FDP-Landtagfraktion einstimmig die Landesregierung dazu aufgefordert, die Ansiedelung eines barrierefreien Paralympic-, Tourismus-, Sport und Freizeitzentrums in Kappeln-Ellenberg zu unterstützen. - Jetzt soll davon keine Rede mehr sein?Im Landtag hatte Wirtschaftsminister Austermann in der Plenardebatte (35. Sitzung) unter anderem erklärt: „Wir wollen etwas für Menschen mit Beeinträchtigungen tun, und zwar insbesondere im paralympischen, Touristik- und Freizeitbereich. Gerade dieses Thema ist besonders unterstützungswürdig. (…) Die tolle Unterstützung hier im Parlament wird begrüßt. Wir werden mit der Verwaltung in gleicher Weise mitziehen.“ Auch wenn, die Verwaltung zu diesem Zeitpunkt noch offene Fragen hatte, frage ich mich, ob der Wirtschaftsminister tatsächlich in gleicher Weise mitgezogen ist“, so Garg.„Minister Austermann wird im nächsten Wirtschafts- und im Sozialausschuss sehr genau erklären müssen, warum es nicht zu diesem Projekt kommt. So besteht jedenfalls der Eindruck, dass der Minister die Entwicklung des Tourismus- und Gesundheitsstandortes wissentlich torpediert. Welche Interessen er da vertritt, lässt sich nicht erkennen – es sind jedenfalls nicht die der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein“, sagte Garg.Garg wies darauf hin, dass das Projekt gut in die örtlich vorhandenen Gegebenheiten passt. Er erwartet, dass von den sich ergebenden Kooperationsmöglichkeiten und daraus resultierenden Synergieeffekten auch die hochspezialisierten medizinischen Leistungen der Akut- und Rehabilitationsmedizin in Damp und Schönhagen profitieren können. Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/