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Manfred Ritzek: Deutsche Energieversorgung gut aufgestellt
Nr. 002/07 09. Januar 2007 IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN LANDTAG PRESSEMITTEILUNG Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.deEnergiepolitik Manfred Ritzek: Deutsche Energieversorgung gut aufgestellt Vor dem Hintergrund der erneuten Diskussion über die Energieversorgung Deutsch- lands erklärt der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Manfred Rit- zek.„Die aktuellen Ereignisse in Weißrussland haben einmal mehr gezeigt, dass ein von Energieimporten abhängiges Industrieland wie Deutschland sich niemals von einem Energieträger oder einem Energielieferanten abhängig machen darf“.Wichtig für die Energiesicherheit sei deshalb die Aufteilung auf die verschiedenen Energieträger. Zur weiteren Vorbereitung der Energiespitzengespräche auf Bundes- ebene stellten die Arbeitsgruppen fest, dass die derzeitige Struktur der Energiever- sorgung in Deutschland gut aufgestellt sei. Dominant ist Mineralöl mit knapp 36 %, gefolgt von Erdgas und Kohle mit jeweils fast 24 %. Die Kernenergie folgt mit knapp 13 %. Sonstige, wie z.B. Wasser-, Windkraft und andere regenerative Energien fol- gen mit gesamt nur knapp 5 %.„Das Ziel, bis 2020 insgesamt 25 % der Primärenergie in der EU aus erneuerbaren Quellen zu decken, ist sehr hochgesteckt“, so Ritzek. Aber alle Länder müssten die Herausforderung annehmen, den Energieverbrauch durch regenerative Energien zu decken, um die Abhängigkeit von Importen und internationalen Transportnetzen zu reduzieren. Auch das Bekenntnis zum heutigen Energiemix, verbunden mit verstärk- ten Einsparungen, gehöre zu einer zukunftsweisenden Energiepolitik.„Schleswig-Holstein hat diese Herausforderung angenommen. Die zukünftigen neuen Kohlekraftwerke in Brunsbüttel, die starke Förderung der regenerativen Energien und die Initiativen zu Energieeinsparungen sind die besten Beweise für die erfolgreiche Energiepolitik von Minister Dietrich Austermann“, so Ritzek abschließend.