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12.01.07 , 11:42 Uhr
B 90/Grüne

Monika Heinold zum Studium für ErzieherInnen

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 009.07 / 12.01.07 Landesregierung legt Hände in den Schoß und überlässt Anderen das Handeln
Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Hochschulstudium Elementarpädagogik“ (Drs. 16/1152) sagt die Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen, Monika Heinold:
Vor zwei Jahren hat der schleswig-holsteinische Landtag gegen die Stimmen der CDU beschlossen, dass die Ausbildungsstandards für ErzieherInnen an den Fachschulen ver- bessert werden sollen. Außerdem sollte die Möglichkeit zu einem Hochschulstudium im Bereich der Elementarpädagogik eröffnet werden.
Die Beantwortung unserer Kleinen Anfrage zeigt, dass die schwarz-rote Landesregierung zwar formal an diesem Beschluss festhält, in Wirklichkeit aber die Hände in den Schoß legt. Es gibt weder ein geschlossenes Konzept für ein Hochschulstudium in Schleswig- Holstein noch gezielte Bestrebungen, damit mehr (Fach-)HochschulabsolventInnen aus anderen Ländern in unseren Kitas arbeiten können.
Die Universität Flensburg möchte elementarpädagogische Studienanteile anbieten, aber die Landesregierung beschreibt nüchtern, dass die personellen Voraussetzungen dafür fehlen. Pech gehabt!?
Einziger Lichtblick ist die Fachhochschule Kiel - sie handelt. Der neue sechs-semestrige Bachelor-Studiengang „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ soll zum Wintersemester 07/08 starten soll. Glückwunsch!
Die Antwort der Landesregierung zeigt, dass Kindertagesstätten noch immer nicht als gleichwertige Bildungseinrichtungen wahrgenommen werden. Das muss sich ändern.
Nur wer die frühkindliche Bildung ernst nimmt und auf Chancengleichheit setzt, wird den deutschen PISA-Schock überwinden.
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