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06.03.07 , 11:50 Uhr
Landtag

Schoolsiegel Plattdüütsche School -- Landtagspräsident Kayenburg und Bildungsministerin Erdsiek-Rave rufen Schulen zum Wettbewerb um das Niederdeutsch-Siegel auf

23/2006 Kiel, 6. März 2007



Schoolsiegel „Plattdüütsche School“ – Landtagspräsident Kayenburg und Bildungsministerin Erdsiek-Rave rufen Schulen zum Wettbewerb um das Niederdeutsch-Siegel auf
Kiel (SHL) – Landtagspräsident Martin Kayenburg und Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave haben heute die Schulen in Schleswig-Holstein aufgeru- fen, sich um das diesjährige „Niederdeutsch-Siegel“ zu bewerben. Es ist das dritte Mal, dass diese Auszeichnung für Pflege, Erhalt und Förderung der niederdeutschen Sprache an Schulen vergeben wird.
„Sprache ist mehr als Kommunikation: Sie bringt Menschen zusammen. Das gilt besonders für das Niederdeutsche, das über Generationen hinweg unser Land und seine Menschen geprägt hat und ein essentieller Teil unserer kulturellen Identität ist“, betonten die beiden Politiker. Sie verwiesen darauf, dass das Niederdeutsche – als Kultur und als Sprache – untrennbar mit Schleswig-Holstein verbunden sei.
Schulen können mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb für das „Niederdeutsch-Siegel“ ihre außergewöhnlichen Bemühungen zur Pflege, zur Förderung, zum Erhalt der niederdeutschen Sprache innerhalb wie außerhalb des Schulunterrichts deutlich machen. An vielen Schulen gebe es bereits ein starkes Engagement für das Nie- derdeutsche, hoben Kayenburg und Erdsiek-Rave in ihrem Aufruf hervor. Viele Lehrkräfte setzten sich auf vielfältige Weise nach Kräften dafür ein, dass das Nie- derdeutsche an die jüngere Generation weitergereicht werde. Dies sei wichtig, denn „Platt“ zähle mittlerweile zu den bedrohten Sprachen.
Der Landtagspräsident und die Bildungsministerin verwiesen auf die große Reso- nanz auf die Siegel-Auslobung in den vergangenen Jahren. Zugleich ermutigten sie die Schulen, ihre besonderen Leistungen im Niederdeutschen auch weiterhin be- wusst und stolz nach außen hin sichtbar zu machen. Es gehe um die Verleihung des Niederdeutsch-Siegels, aber es gehe auch zugleich darum, für das Nieder- deutsch in nicht einfacher Zeit Flagge zu zeigen. 2


Im vergangenen Jahr wurden landesweit sechs Schulen aus den Kreisen Pinne- berg, Herzogtum-Lauenburg, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, Lübeck und Rendsburg-Eckernförde mit dem „Niederdeutsch-Siegel“ ausgezeichnet. Eine Jury aus Wissenschaftlern, Politikern, Pädagogen und Vertretern des Bildungsministeri- ums hatte die Schulen ausgewählt.
Die Anträge für das „Niederdeutsch-Siegel“ sind ab sofort im Schleswig- Holsteinischen Landtag, Büro des Landtagspräsidenten, Frau Petra Fischer, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Tel. 0431/988-1004 erhältlich.

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