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Angelika Birk zum Hochschulpakt
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort. Claudia Jacob Landeshaus TOP 27 – Hochschulpakt Düsternbrooker Weg 70 24105 KielDazu sagt die hochschulpolitische Sprecherin Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Telefax: 0431/988-1501 Angelika Birk: Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 151.07 / 22.03.2007Es fehlt ein hochschulpolitisches GesamtprofilLand und Bund haben endlich erkannt, dass sie mehr für die Lehre an den Hochschu- len tun müssen, denn die Seminare sind überfüllt. Sie einigen sich auf einen Vertrag für die nächsten drei Jahre, der Schleswig Holstein 19 Millionen Euro und fast 4000 neue Studienplätze bringt – unter der Voraussetzung, dass das Land ebenfalls 19 Mil- lionen Euro aufbringt. Das ist gut.Die Verträge müssen jetzt Ende März zwischen den Ländern und dem Bund mit den genauen Zahlen ausgehandelt sein. Die Landesregierung weiß davon seit letztem Jahr und hat in aller Eile mit den Hochschulen die Mittelverteilung ausgehandelt. Erst aufgrund des Grünen Antrages hat der Wissenschaftsminister das Parlament infor- miert. Der Bericht bleibt oberflächlich und offenbart entscheidende Wissenslücken ü- ber die realen Studienkapazitäten und Überlastquoten an den Hochschulen. Das ist schlecht.Vor allem aber bleibt unklar, wie die Landesregierung ihren eigenen Anteil gegenfi- nanzieren will. Hier erwarten wir eine Haushaltsvorlage der Regierung an das Parla- ment. Die fehlt bisher.Last but not least sind 4000 neue Studienplätze eine Chance, das Hochschulprofil des Landes gezielt zu schärfen. Hier lässt die Landesregierung alles im Nebel. Denn das Land hat keinen Hochschulentwicklungsplan, auf den es zurückgreifen könnte. Was es immerhin gibt, sind die Empfehlungen der Erichsen-Kommission und die Willensbil- dung des Parlaments zu einzelnen Forschungs- und Studienschwerpunkten. Es ist bisher nicht erkennbar, ob die Hochschulen und die Landesregierung sich hieran ori- entieren. Es fehlt ein hochschulpolitisches Gesamtprofil. ***