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Wolfgang Kubicki: "Anstieg der Gewaltkriminalität unter Jugendlichen und Heranwachsenden ist besorgniserregend"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL VorsitzenderNr. 123/2007 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender VorsitzenderKiel, Donnerstag, 19. April 2007 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdLJustiz/Kriminalität/GeneralstaatsanwaltWolfgang Kubicki: „Anstieg der Gewaltkriminalität unter Jugendlichen und Heranwachsenden ist besorgniserregend“ - Landesregierung muss sich stärker engagieren -Zur Jahrespressekonferenz des Generalstaatsanwaltes sagte der innen- und rechtspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki:„In jedem Jahr weist der Generalstaatsanwalt darauf hin, dass die Gewalt- kriminalität unter Jungendlichen und Heranwachsenden besorgniserregend steigt. Mittlerweile hat sich die Kopfzahl der Beteiligten in den letzten sechs Jahren von 7.210 auf 13.756 fast verdoppelt.Der Generalstaatsanwalt hat heute ein Bündel von Maßnahmen vorgestellt, die sicherlich geeignet sind, mit dem Problem um zu gehen. Sein erneuter Hinweis auf die Notwendigkeit der verstärkten Bekämpfung von Gewalt an Schulen ist in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen“, so Kubicki.„Die Ausweitung des Projektes „Aggas“ (Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt an Schulen) ist notwendig. Gleichzeitig wird die Landesregierung insbesondere aber das Bildungsministerium mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin an der Spitze aber nicht darum herum kommen, sich dieses Themas mehr anzunehmen als bisher.“Kubicki erinnerte daran, dass gerade im Hinblick auf Schulen in sozialen Brennpunkten die FDP-Fraktion zu den Haushaltsberatungen ein Programm vorgestellt habe, das dafür sorgen sollte, zusätzliche Sozialpädagogen an die Schulen zu bringen, um diese in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.„Die Große Koalition hat diesen Vorschlag sang- und klanglos abgelehnt. Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass diese 4 Mio. Euro letztlich deutlich höhere Folgekosten vermeiden, die die Gesellschaft aufgrund der Entwicklungen an den Schulen später tragen muss“, zeigte sich der liberale Fraktionschef abschließend überzeugt.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/