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19.06.07 , 16:12 Uhr
CDU

Susanne Herold zur Regionalschule: Wesentliche Forderung der Union umgesetzt

Bildungspolitik
Nr. 239/07 vom 19. Juni 2007
Susanne Herold zur Regionalschule: Wesentliche Forderung der Union umgesetzt
Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Susanne Herold, hat die heutige (19. Juni) abschließende Kabinettsberatung der Landesversordnung für Regionalschulen begrüßt. „Mit dieser Verordnung wird eine ganz wesentliche Forderung der CDU Schleswig-Holsteins von ihrem Landesausschuss am 23.09.06 umgesetzt“.
Durch die Regionalschule werde ein flächendeckendes und wohnortnahes Bildungsangebot auch und gerade im ländlichen Raum aufrechterhalten. Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht von Beginn an ein Gymnasium besuchen, hätten zukünftig die Möglichkeit, nach einem qualifizierten Realschulabschluss auf ein Gymnasium zu wechseln. „Sie können dann in 13 Jahren – und damit genau so schnell wie auf der Gemeinschaftsschule - zum Abitur kommen. Dafür besteht jetzt ein Rechtsanspruch“, so Herold. Besonders wichtig sei, dass so auch im ländlichen Raum zukünftig Schulen mit Sekundarstufen erhalten bleiben.
An der Regionalschule werde das differenzierte Lernen im Haupt- und Realschulbildungsgang ab der 7. Klasse ebenso aufrechterhalten wie die Notenzeugnisse und die Haupt- bzw. Realschulabschlüssen. Herold: „In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache wird ab der 7. Klasse differenziert unterrichtet. Ab der 8. Klasse gilt dies auch für die Naturwissenschaften“. Damit werde den unterschiedlichen Ansprüchen und
Pressesprecher Dirk Hundertmark Landeshaus, 24105 Kiel Telefon 0431-988-1440 Telefax 0431-988-1444 E-mail: info@cdu.ltsh.de Internet: http://www.cdu.ltsh.de


Seite 1/2 Leistungsständen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen.
Ein weiterer Eckpfeiler sei die enge Verknüpfung von Unterricht und Betriebspraktika. „Auf diese Weise wird ein frühzeitiger Kontakt und auch Bezug der Schüler zur Arbeitswelt hergestellt. Wir versprechen uns davon eine bessere Eignung der Absolventen für den Arbeitsmarkt“, erklärte die Bildungsexpertin. Sie zeigte sich überzeugt, dass das neue Schulsystem auch übersichtlicher sei als das alte. „Wir haben jetzt ein klares System mit nur noch drei Schultypen in der Sekundarstufe“, so Herold.
Die Entwicklung in anderen Bundesländern habe gezeigt, dass die Regionalschule sich bewährt und zunehmend bundesweit durchsetzt. „Das macht deutlich, dass es richtig war, dieses Modell für Schleswig-Holstein durchzusetzen“, so Herold abschließend.



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