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Monika Heinold zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 307.07 / 10.07.2007CDU-Fraktion allein beim GlücksspielZur Pressekonferenz von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Innenminister Ralf Stegner zur Zustimmung des Kabinetts zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:Die CDU-Fraktion hat hoch gepokert und alles verspielt. Die Landesregierung stimmt nun doch dem Glücksspielmonopol des Staates für weitere vier Jahre zu und der Ministerprä- sident unterschreibt den Staatsvertrag, den er eigentlich nicht wollte. Damit hat sich die Liberalisierungsforderung der CDU-Landtagsfraktion vollständig in Luft aufgelöst.Wir können mit der Kabinettsentscheidung gut leben, das Glücksspielmonopol des Staa- tes bleibt erhalten. Beide Ziele, die Suchtbekämpfung und die Einnahmesicherung aus den Lotterien, werden erreicht.Auffällig waren die völlig konträren Auslegungen des Kabinettsbeschlusses durch den Ministerpräsidenten und seinen Innenminister. Während der Ministerpräsident vom „kleinsten Fehler“ sprach und die Befristung des Staatsvertrages auf vier Jahre als Erfolg seiner Regierung ansah, erklärte der Innenminister, dass alle Länder diese Befristung wollten und die Forderungen der CDU-Fraktion nach Liberalisierung der Sportwetten rechtswidrig ist. Die grimmige Miene des Ministerpräsidenten zeigte deutlich, dass er „not amused“ war über die alternativlose Entscheidung. ***