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Monika Heinold zur deutsch-dänischen Arbeitsvermittlung GRAMARK
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Es gilt das gesprochene Wort! Claudia Jacob Landeshaus TOP 31: Erhalt der deutsch-dänischen Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Arbeitsvermittlung GRAMARK Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Dazu sagt die Parlamentarische Geschäftsführerin Telefax: 0431/988-1501 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Monika Heinold: Internet: www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 316.07 / 11.07.2007Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung muss fortgesetzt werdenDie Grüne Landtagsfraktion unterstützt den Antrag des SSW, dass die grenzüberschrei- tende deutsch-dänische Arbeitsvermittlung GRAMARK in Flensburg und Leck weiterge- führt wird. GRAMARK unterstützt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sowie der dänischen Arbeitsvermittlung (AF) und anderen relevanten Partnern in der deutsch- dänischen Grenzregion Arbeitsuchende bei der Besetzung von freien Arbeitsplätzen.Hauptaufgabe ist die Vermittlung des Erstkontakts zum zukünftigen Arbeitgeber. GRAMARK wird zu 100 Prozent finanziert vom Arbeitsministerium aus dem Programm ASH 2000, das 2006 aufgelaufen ist.Die Finanzierung in 2007 erfolgt aus Restmitteln. GRAMARK wird von der IHK, der Wirt- schaftsakademie und dem Unternehmensverband Unterelbe-Westküste getragen.Das Auslaufen der Förderung zum 31.12.2007 darf nicht automatisch das Ende dieses sehr erfolgreichen Projektes sein. Der Dänische Arbeitsmarkt ist offen für Arbeitskräfte aus Schleswig-Holstein.Gerade aus dem Baubereich mit allen seinen Branchen haben sehr viele deutsche Facharbeiter Arbeitstellen in Dänemark gefunden. Eine kompetente Beratung und Ver- mittlung ist weiterhin notwendig. Dabei geht es jetzt nicht mehr nur um einzelne deutsche Arbeitskräfte, die in Dänemark eine neue Perspektive gefunden haben, sondern es geht inzwischen auch um viele Firmen aus dem Raum Flensburg, die in den entsprechenden Bereichen von Aufträgen aus Dänemark profitieren.1/2 Es ist wichtig, dass deutsche Arbeitnehmer gut beraten werden, bevor sie einen Arbeits- platz beim nördlichen Nachbarn antreten. Entlohnung und Arbeitsbedingungen im Nach- barstaat, Arbeitszeit und das Problem der Unterkunft, aber auch das unterschiedliche Steuerrechtes und die unterschiedlichen Sozialversicherungssysteme werfen viele Fra- gen auf.Für die ArbeitnehmerInnen ist es wichtig zu wissen, wo sie zukünftig ihre Steuern zahlen müssen, wie sie ihre Rentenversicherungsansprüche sichern können und wie es mit der Kranken- und Arbeitslosenversicherung aussieht, wenn sie im Nachbarstaat arbeiten o- der auch wohnen.Bei all diesen Fragen hat bisher die grenzüberschreitende deutsch-dänische Arbeitsver- mittlung GRAMARK geholfen. Diese notwendige Beratung werden wir nicht einfach ein- stellen können. Deshalb unterstützen wir den Antrag des SSW, die Fortsetzung dieser spezifischen Beratung auch zukünftig sicher zu stellen. ***