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16.07.07 , 14:26 Uhr
B 90/Grüne

Detlef Matthiessen zu der Entlassung von Vattenfall Atomsparten-Chef Thomauske

PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 332.07 / 16.07.2007


Der Fisch stinkt vom Kopf her
Zu der Nachrichtenmeldung, dass Vattenfall Europe den Chef der Atom-Sparte Bruno Thomauske von seinen Funktionen entbunden hat, erklärt der energie- und wirt- schaftspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Es ist gut, wenn auch längst überfällig, dass Vattenfall Konsequenzen aus den Vor- gängen der jüngeren Vergangenheit zieht. Offensichtlich geschieht dies nicht freiwillig, sondern unter dem Eindruck eines medialen Tsunami, der zurecht auf den Konzern losgejagt ist.
Mich beruhigen diese Maßnahmen allerdings nicht. Erstens, weil sie nur unter äußers- tem Druck herbeigeführt wurden. Und zweitens, weil auch bei den Vattenfall- Atomkraftwerken in Schweden heilloses Durcheinander herrschte. In Forsmark kam es sogar beinahe zu einem GAU. Und auch dort vertuschte, verharmloste und ignorierte der Konzern.
Ich bin überzeugt, dass diese Firmenpolitik nur mit Duldung, wenn nicht sogar auf An- weisung der Firmenspitze stattfinden konnte.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. An unserer Forderung, Vattenfall die Betriebser- laubnis zu entziehen, ändert sich mit der heutigen Entscheidung des Konzerns nichts.
Besonders lächerlich gemacht hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit der Entscheidung, den Vattenfall-Chef Josefsson zu ihrem Berater in Klimaschutzfragen zu berufen.
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