Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Detlef Matthiessen zur Informationspolitik des AKW-Betreibers Vattenfall
PRESSEDIENST Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Durchwahl: 0431/988-1503 Zentrale: 0431/988-1500 Telefax: 0431/988-1501 Mobil: 0172/541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 336.07 / 19.07.2007Vattenfall bleibt VattenfallZu der soeben erschienenen Pressemitteilung von Vattenfall „Keine Fehlinformationen“ erklärt der energiepolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Mat- thiessen:Meine Einschätzung, dass der neue sanfte Kurs nur taktischer Art ist, hat sich unglaub- lich schnell bestätigt.Der Konzern erklärte heute: „Zum Vorwurf…, Vattenfall Europe habe falsch über die Vor- gänge in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel informiert, erklärt das Unter- nehmen: Wir haben zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen informiert. …. Den Vorwurf der bewussten Fehlinformation weisen wir zurück.“Tatsächlich erklärte Vattenfall am 30. Juni 2007 (Tag drei nach dem Brand) „Die Störun- gen in Krümmel und Brunsbüttel waren konventioneller Art und standen nicht mit dem Nuklearbereich der Anlagen in Verbindung.“Und am 4.Juli 2007 (Tag sieben nach dem Brand), dass der Brand des Transformators den Reaktor des Kraftwerks nicht betroffen habe.Da war am Brandtag Rauch in die Leitwarte eingedrungen, der Kühlwasserstand abge- sunken, eine Pumpe nicht angesprungen und anderes. Dies wusste Vattenfall. Daher ist die heutige Erklärung eine Fortsetzung der alten Politik des Vertuschens, des Leugnens, des Verschleierns und des Schönredens.Der Konzern Vattenfall bleibt also auch nach dem Personalwechsel ganz der Alte. ***