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Heiner Garg: "Kindern gezielt helfen" - Schleswig-Holstein könnte viel weiter sein -
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 277/2007 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Donnerstag, 20. September 2007 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdL Kinder/Kinderrechte/SozialesHeiner Garg: „Kindern gezielt helfen“ - Schleswig-Holstein könnte viel weiter sein -Zum heutigen Weltkindertag sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Heiner Garg:„Deutschland bietet Kindern nach der kürzlich vorgestellten Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) nur mittelmäßige Zukunftschancen. Nach der Studie ist Deutschland Mittelmaß im internationalen Vergleich - Schleswig-Holstein unteres Mittelmaß im bundesdeutschen Vergleich.Kinderarmut heißt, dass Kinder und Jugendliche häufig in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens benachteiligt und ausgegrenzt werden. Neben dem Mangel an materiellen Dingen haben sie zu oft keine Chance, von entsprechenden Bildungsangeboten zu profitieren. Es wird ihnen von vornherein die Chance genommen, sich einen Platz in der Gesellschaft zu erarbeiten.Wenn Bildungsteilhabe und Sprachförderung nicht im Kindergarten, sondern vor dem Fernseher stattfinden, wenn falsche Ernährung und Bewegungsmangel dazu führen, dass Kinder sich im Unterricht nicht ausreichend konzentrieren können und dann womöglich ohne einen Abschluss die Schule verlassen, dann werden ihnen bereits von vornherein Chancen für Ausbildung und Beruf verbaut. Das ist der Stoff, aus dem Armutsbiografien entstehen.Wenn aber diese Kinder nicht an Sport-, Bildungs- und Freizeitangeboten teilnehmen können, weil das Geld in den Familien für andere Dinge ausgegeben wird und den Eltern der Sinn für die Teilnahme an solchen Angeboten fehlt? Eine Lösung wäre, den Kindern durch Gutscheine die Teilnahme in einem Sportverein zu ermöglichen oder eine verbesserte Lehrmittelfreiheit zu gewähren – unabhängig von Transferleistungen.Weitere Maßnahmen sind die Verankerung der Schulsozialarbeit als Förderaufgabe des Landes im Schulgesetz, wie von der FDP gefordert. Diese Forderung wird von der Großen Koalition genauso abgelehnt, wie die Aufhebung der Deckelung des Landeszuschusses zu den Personalkosten in Kindertagesstätten.Deutlich wird: Wir könnten in Schleswig-Holstein viel weiter sein. Wir haben kein Erkenntnisdefizit – sondern ein Handlungsdefizit. Deshalb muss endlich gehandelt werden, denn die Kinder von heute haben in einer gealterten Gesellschaft von morgen eine tragende Rolle“, so Garg abschließend.Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/