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07.11.07 , 11:36 Uhr
SSW

Verbraucherschutz: Der SSW fordert Ampeln für Lebensmittel

Pressemitteilung Nr. 147/2007
Kiel, den 7.11.2007

Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383



Verbraucherschutz:
Der SSW fordert Ampeln für Lebensmittel
Der SSW fordert die Landesregierung auf, sich im Bund für eine
verbindliche Nährwert-Kennzeichnung von Lebensmitteln
einzusetzen. „Wie in Großbritannien müssen die deutschen
Verbraucher anhand einer Ampel-Kennzeichnung mit einem Blick
erkennen können, wie gesund oder ungesund ein Produkt ist“,
fordert der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag,
Lars Harms.


"Nur wenn die Menschen schnell sehen können, wie viel Kalorien,
Fett und Zucker ein Lebensmittel enthält, können sie sich beim
Einkaufen gesundheitsbewusst verhalten. Die heutige Kennzeich-
nung ist dafür mangelhaft und wenig hilfreich. 2
Die Bundesregierung plant zwar eine Verbesserung, aber Ver-
braucherminister Seehofer will nur eine freiwillige Kennzeichnung
mit vielen Ausnahmen. Deshalb muss die Landesregierung sich für
ein verbindliches System einsetzen, das durch eine Ampel-
Kennzeichnung nach englischem Vorbild den Anteil der
ungesunden Bestandteile auch visuell sichtbar macht.


Di CDU und die SPD haben sich in der Vergangenheit im Landtag
mehrfach für eine bessere Ernährung stark gemacht. Nicht zuletzt
die vielen von Übergewicht bedrohten Kinder werden davon
profitieren, wenn den Eltern der Nährwert von Lebensmitteln
verdeutlicht wird und beim Einkauf schnell erkennbar ist. Deshalb
erwarten wir eine breite Zustimmung zu unserem Antrag.“


Der SSW-Abgeordnete Harms hat heute einen entsprechenden Antrag
eingebracht, der in der übernächsten Woche im Landtag beraten
werden soll. Sie finden diesen Antrag in unserem Presseservice unter
www.ssw.de/www/de/presseservice/download/tekstservice.php

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