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Verbraucherschutz: Der SSW fordert Ampeln für Lebensmittel
Pressemitteilung Nr. 147/2007 Kiel, den 7.11.2007 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Verbraucherschutz:Der SSW fordert Ampeln für LebensmittelDer SSW fordert die Landesregierung auf, sich im Bund für eineverbindliche Nährwert-Kennzeichnung von Lebensmittelneinzusetzen. „Wie in Großbritannien müssen die deutschenVerbraucher anhand einer Ampel-Kennzeichnung mit einem Blickerkennen können, wie gesund oder ungesund ein Produkt ist“,fordert der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag,Lars Harms."Nur wenn die Menschen schnell sehen können, wie viel Kalorien,Fett und Zucker ein Lebensmittel enthält, können sie sich beimEinkaufen gesundheitsbewusst verhalten. Die heutige Kennzeich-nung ist dafür mangelhaft und wenig hilfreich. 2Die Bundesregierung plant zwar eine Verbesserung, aber Ver-braucherminister Seehofer will nur eine freiwillige Kennzeichnungmit vielen Ausnahmen. Deshalb muss die Landesregierung sich fürein verbindliches System einsetzen, das durch eine Ampel-Kennzeichnung nach englischem Vorbild den Anteil derungesunden Bestandteile auch visuell sichtbar macht.Di CDU und die SPD haben sich in der Vergangenheit im Landtagmehrfach für eine bessere Ernährung stark gemacht. Nicht zuletztdie vielen von Übergewicht bedrohten Kinder werden davonprofitieren, wenn den Eltern der Nährwert von Lebensmittelnverdeutlicht wird und beim Einkauf schnell erkennbar ist. Deshalberwarten wir eine breite Zustimmung zu unserem Antrag.“Der SSW-Abgeordnete Harms hat heute einen entsprechenden Antrageingebracht, der in der übernächsten Woche im Landtag beratenwerden soll. Sie finden diesen Antrag in unserem Presseservice unterwww.ssw.de/www/de/presseservice/download/tekstservice.php