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28.11.07 , 14:04 Uhr
B 90/Grüne

Detlef Matthiessen zur norddeutschen Zusammenarbeit und zum Flughafen Kaltenkirchen

Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Stellv. Pressesprecher Dr. Jörg Nickel Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 489.07 / 28.11.2007

Investitionsruine Flughafen Kaltenkirchen Zu den Chancen und Potenzialen einer gemeinsamen Wirtschaftsregion Hamburg und Schleswig-Holstein erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bünd- nis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Wir unterstützen den Aufbau einer gemeinsamen Wirtschafts- und Wissensregion Ham- burg/Schleswig-Holstein. Unser Land wird von einer engen Kooperation mit der Metropo- le Hamburg profitieren. Das gilt für das ganze Land und nicht nur für das nördliche Um- land von Hamburg. Wichtig ist eine inhaltliche Zusammenarbeit der Hochschulen und sonstiger Forschungseinrichtungen.
Zusammenarbeit allein macht die Wirtschaft nicht flott. Es kommt auf die Inhalte an. Hierzu gehören vor allem Innovationen und Effizienztechnologien, um in Zeiten zuneh- mender Verknappung von Ressourcen konzeptionell und technologisch die richtigen Antworten zu finden. Alte plumpe Infrastrukturkonzepte gehören nicht dazu.
Ministerpräsident Carstensen und seine Staatskanzlei haben das Flughafenprojekt Kal- tenkirchen aus der Mottenkiste der Geschichte herausgezogen. Carstensens Motto „Be- ton statt Bildung“ ist nicht zukunftsfähig.
Weder der Hamburger Senat noch der Hamburger Flughafen sehen eine Notwendigkeit über einen neuen Flughafen nachzudenken, da die Kapazitäten von Fuhlsbüttel noch bis zum Jahr 2030 ausreichen. Bei großen Infrastrukturmaßnahmen wie dem Bau eines Großflughafens, der frühestens 2025 zur Verfügung stehen würde, muss ernsthaft ge- prüft werden, ob wichtige Rahmenbedingungen noch gegeben sind. Wir erwarten, dass Erdöl weder preislich noch physikalisch in Zukunft in den Mengen zur Verfügung steht, wie es bisher der Fall war.
Wenn mit dem Erdöl auch Kerosin zu teuer für den Flugverkehr wird, dann würde Kalten- kirchen eine Investitionsruine.

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