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Landesrechnungshof-Kritik: Die Politik muss auch ihrer Verantwortung gerecht werden
Pressemitteilung /2008 Nr. 01 1/2008 Kiel, den 25.01.2008 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Landesrechnungshof-Kritik:Die Politik muss auch ihrer Verantwortung gerecht werdenZum heutigen Forderung des Landesrechnungshof-Präsidenten Altmann, es dürfe beim Personalabbau keine „Tabus“ geben, erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:„Mit dem theoretischen Rotstift lässt sich jede Verwaltung bis zur Magersucht verschlanken. Im wirklichen Leben muss sie aber noch vernünftige Lebensbedingungen für die Bürger gewährleisten. Deshalb gibt es Grenzen des Personalabbaus bei der Polizei, der Justiz oder im Bildungswesen. Ansonsten wird die Politik ihrer Verantwortung nur noch á la Roland Koch gerecht, der beim Personal kürzt, und andererseits in der Debatte um die Jugendkriminalität einen starken Staat fordert.Unverbesserlich ist der Rechnungshof auch bei seiner Forderung nach mehr als einer Halbierung beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz. Datenschutz ist nicht unnötige Bürokratie, sondern 2praktizierter Bürgerschutz in einer modernen Informationsgesellschaft.Deshalb sind die Einsparvorschläge des LRH in diesem Bereich vollkommen hanebüchen. Schleswig-Holstein hat eine Vorreiterrolle in diesem Bereich, der nicht durch eine einäugige Buchhaltermentalitätzerstört werden darf. Das sieht die Landtagsmehrheit glücklicherweise auch so.“