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18.02.08 , 12:40 Uhr
SPD

Konrad Nabel und Detlef Buder: Ölförderung im Wattenmeer nur durch Schrägbohrungen

Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion
Kiel, 18.02.2008, Nr.: 047/2008


Konrad Nabel und Detlef Buder:

Ölförderung im Wattenmeer nur durch Schrägbohrungen

Zur Ankündigung des Konsortiums Wintershall und RWE/Dea, keine neue Ölbohrinsel im Wattenmeer zu errichten, erklären der umweltpolitische Sprecher der SPD- Landtagsfraktion, Konrad Nabel, und der für Meeres- und Küstenschutz zuständige Abgeordnete Detlef Buder:

Wir begrüßen die Entscheidung des Konsortiums, auf eine neue Bohrinsel im Watten- meer zu verzichten. Damit wird die alte SPD-Forderung endlich umgesetzt, nur mit Schrägbohrungen weitere Ölfelder zu nutzen. Die technischen Anforderungen sind zwar hoch, aber machbar, wie auch der Konzernsprecher von RWE/Dea nun bestätigt. Denn der Schutz des einzigartigen Ökosystems Wattenmeer geht vor. Eine weitere Bohrinsel hätte unnötige Störungen der sensiblen Natur und Lärmbelästigungen be- deutet.

Auch der wirtschaftliche Aspekt ist – gerade an der Westküste - nicht zu vernachlässi- gen: Touristen kommen an die Nordsee, um die ungestörte Natur genießen zu können. Eine neue Bohrinsel würde da nicht ins Bild passen und hätte möglicherweise negative Auswirkungen.

Schon die Probebohrungen sind mit vielerlei Beeinträchtigungen verbunden. Wir for- dern deshalb: Wenn überhaupt nach neuen Ölfeldern gesucht wird, darf nur das sen- sibelste Verfahren angewendet werden, um unnötige Störungen zu vermeiden.



Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Postfach 7121, 24171 Kiel Verantwortlich: Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Petra Bräutigam Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de

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