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11.04.08 , 14:46 Uhr
SSW

SSW fordert elternunabhängige Ausbildungsförderung

Pressemitteilung Nr. 041/2008
Kiel, den 11.04.2008

Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383



SSW fordert elternunabhängige Ausbildungsförderung
Zur heute vorgestellten Studie der Fachhochschule Flensburg zur Doppelbelastung von Studierenden durch Erwerbstätigkeit erklärt Anke Spoorendonk, Vorsitzende des SSW im Landtag und Mitglied des Hochschulrates der FH Flensburg:

„Die Studie macht deutlich, dass die Mehrheit der Studierenden ohne umfassenden Nebenerwerb nicht ihre akademische Ausbildung finanzieren könnte und dass daraus eine enorme Doppelbelastung resultiert unter der das Studium leidet. Vor dem Hintergrund des Akademiker- und Fachkräftemangels ist dies ein erschreckender Befund, auf den es nur eine vernünftige Antwort gibt: Deutschland muss endlich den Weg einer elternunabhängige Studienförderung gehen, den uns die skandinavischen Länder schon seit Jahrzehnten aufzeigen. Dies wäre nicht nur volkswirtschaftlich sinnvoll, sondern ist auch ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Nur durch eine eltern- 2
unabhängige Förderung kann gewährleistet werden, dass junge Menschen aus der Mittelklasse, die keinen Bafög-Anspruch haben, effektiv studieren können und ohne Abhängigkeit von der finan- ziellen Situation des Elternhauses die bestmögliche Ausbildung bekommen.

Außerdem müssen die Hochschulen, allen voran die Fachhoch- schulen, kurzfristig überprüfen, wie die Umstellung auf Bachelor- studiengänge die Studienbedingungen beeinflussen. Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass die starke Komprimierung der Studiengänge zu einer erhöhten Abbrecherquote führt, weil Studium und Nebenerwerb sich nicht mehr vereinbaren lassen. Hierauf müssen die Hochschulen und die Bildungspolitik eine schnelle Antwort finden.“

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