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Ekkehard Klug: Neue Schulen starten mit "sehr bescheidenen Möglichkeiten" für Förderangebote und Binnendifferenzierung
FDP Landtagsfraktion Schleswig-HolsteinPresseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Nr. 131/2008 Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Kiel, 28. April 2008 Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdLSchulpolitik / Anmeldungszahlen der neuen Gemeinschafts- und RegionalschulenEkkehard Klug: Neue Schulen starten mit „sehr bescheidenen Möglichkeiten“ für Förderangebote und BinnendifferenzierungZur Bekanntgabe der Anmeldungszahlen der neuen Gemeinschafts- und Regionalschulen durch die Bildungsministerin erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Worüber die Ministerin lieber nicht spricht: Die vorgesehenen Planstellenzuweisungen an die neuen Schulen bleiben weit hinter den Erwartungen der Eltern und Lehrer zurück. Aus der Antwort der Landesregierung auf meine Anfrage hierzu (Drucksache 16/1907) ergibt sich für die Gemeinschaftsschulen ein Verhältnis von 20,1 Schülern pro Lehrerstelle, für die Regionalschulen eine Lehrer-Schüler-Relation von 1: 21,6 - also in beiden Fällen eine weitaus schlechtere Lehrerversorgung als an den bisherigen Gesamtschulen (1:15,6). Für Förderangebote und Binnendifferenzierung bestehen an den neuen Schulen daher nur sehr bescheidene Möglichkeiten.Außerdem widerruft die Bildungsministerin nicht nur vierzehn Schulgenehmigungen – vor allem bei 12 Regionalschulen - , sondern sie drückt außerdem in etlichen Fällen auch noch ein Auge fest zu: vier Schulen (drei Regionalschulen, eine Gemeinschaftsschule) liegen beim Start unterhalb der von ihr selbst festgelegten Mindestgröße. Mehrere Schulen überschreiten die Mindestvorgabe zudem nur minimal. Dabei hieß es noch vor einem Jahr in der vom Ministerium veröffentlichten „Handreichung für Schulträger“: „Bei der Neuerrichtung von Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen sollte angesichts rückläufiger Schülerzahlen nicht von den Mindestgrößen, sondern von perspektivisch höheren Schülerzahlen ausgegangen werden…“.Alles in allem muss man feststellen: Ein gelungener Start in ein neues Schulsystem sieht anders aus.“Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/