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Ekkehard Klug: "Sanierung des UKSH weiter ungewiss"
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Nr. 200/2008 Stellvertretender Vorsitzender Dr. Ekkehard Klug, MdL Kiel, Mittwoch, 2. Juli 2008 Parlamentarischer Geschäftsführer Günther Hildebrand, MdLGesundheit/Wissenschaft/FinanzenEkkehard Klug: „Sanierung des UKSH weiter ungewiss“ Zu Minister Austermanns heutigen Verlautbarungen zum Thema „Sanierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH)“ sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:„Herr Austermann spricht von einem „jetzt geschnürten Sanierungspaket“. Tatsächlich beschreiben seine dürren Ankündigungen zu diesem Thema jedoch lediglich die Verschnürung und Verpackung dieses „Pakets“ - nicht jedoch dessen Inhalt: • Es ist nicht ersichtlich, mit welchen Investitionen das Land wann und in welcher Form die nötige Modernisierung der baulichen Infrastruktur so voranbringen will, dass die Wirtschaftlichkeit des UKSH dadurch in absehbarer Zeit verbessert wird; • Der sogenannte ‚Sanierungsplan’ startet zu einem Zeitpunkt, an dem nur eine der drei Vorstandspositionen des UKSH dauerhaft besetzt ist. Der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor scheidet demnächst aus, über die Wiederbesetzung der seit einem halben Jahr vakanten dritten Vorstandsposition – Krankenpflege und Patienten- service - gibt die heutige Mitteilung des Ministers keinerlei Auskunft. Mit anderen Worten: Es gibt kein eingespieltes ‚Operationsteam’, das mit den nach Austermanns Worten auf dem Operationstisch herumliegenden Instrumenten an die Arbeit gehen könnte.Weiter meinte Klug: „Minister Austermann hinterlässt mit dem UKSH eine landespolitische Großbaustelle. Er bietet wenig mehr als die Hoffnung auf bessere Zeiten“. Ob das künftige Partikeltherapie-Zentrum die versprochene Magnetwirkung für das UKSH entfalten kann, bleibt ungewiss: Sofern dort nicht die erforderlichen Patientenzahlen erreicht werden, droht am PTZ ein weiteres Defizit in Millionenhöhe - und das, bevor man überhaupt die Jahr für Jahr angehäuften zweistelligen Defizite des UKSH in den Griff bekommen hat“.Christian Albrecht, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/