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Karl-Martin Hentschel zur Forderung Minister Austermanns nach einer Verlängerung der Restlaufzeiten für AKW
Fraktion im Landtag PRESSEDIENST Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988-1503 Fax: 0431 / 988-1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 E-Mail: presse@gruene.ltsh.de Internet: www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 258.08 / 08.07.2008 Austermann hält an Steinzeittechnologie Atomkraft fest Zur Initiative von Wirtschaftsminister Austermann für eine Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken erklärt der Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Karl-Martin Hentschel:Zurzeit erleben wir eine unerträgliche Medienkampagne der Energiemonopolisten für den Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie. Unter dem Vorwand, dass dies zu günsti- geren Preisen für die VerbraucherInnen führen würde, sollen die Schrottreaktoren länger am Netz gehalten werden. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass die Energiekonzerne ihre dicken Gewinne an die VerbraucherInnen weitergeben würden.Es ist jetzt zentrale Aufgabe der Politik, den Ausbau der Netze voran zu treiben. Wir müs- sen die Erzeugungsstandorte der Erneuerbaren Energie in ganz Europa, wie Windkraft aus Schleswig-Holstein, Solarenergie aus Spanien und Wasserkraft aus Norwegen vernetzen. Auf diese Weise erreichen wir Versorgungssicherheit und günstige Preise.Die Stromkonzerne, die um ihre einträglichen Monopolstrukturen fürchten, wollen dies ver- hindern. Es ist beschämend, dass sich Herr Austermann nun vor deren Karren spannen lässt und noch immer an der Steinzeittechnologie Atomkraft festhalten will. Ein derart ve- hementer Vorstoß an seinem letzten Arbeitstag führt unnötig zu Spekulationen über seine weiteren beruflichen Ambitionen. ***