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09.07.08 , 16:38 Uhr
SPD

Konrad Nabel: Atomunfall in Frankreich bestätigt Notwendigkeit des Atomausstiegs

Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion
Kiel, 09.07.2008, Nr.: 193/2008


Konrad Nabel:

Atomunfall in Frankreich bestätigt Notwendigkeit des Atomausstiegs

Zum Austritt radioaktiver Uran-Lösung aus der französischen Atomanlage Tricastin bei Avignon, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Konrad Na- bel:

Der Unfall bestätigt, dass Atomtechnologie gefährlich ist. Es gibt keine absolut siche- ren Atomkraftwerke! Eine Abkehr vom Atomausstieg ist deshalb nicht zu verantworten. Uran ist einer der giftigsten Stoffe der Welt. Man kann sich nur wundern, dass die fran- zösische Atomaufsicht das Risiko des Unfalls als gering einstuft und die Präfektur ver- sichert, für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr.

Der Unfall macht vor allem mal eines wieder deutlich: Der Fehler „menschliches Ver- sagen“ kann nie ausgeschlossen werden. Vor allem bei Routinearbeiten schleicht sich Leichtsinnigkeit ein. Anders ist es nicht zu erklären, dass trotz des defekten Beckens ein Kessel gereinigt wurde.

Nach dem aufgedeckten Wassereinbruch in Asse II und diesem Unfall ist es für uns noch weniger nachvollziehbar, dass die CDU weiter am Atomstrom festhalten will. Wir sind auf die Erklärungen gegenüber der Bevölkerung gespannt. Beide Ereignisse ha- ben auch wieder gezeigt, dass es keine Lösungen im Falle von Unfällen gibt. Der ra- dioaktiven Verseuchung kann nichts entgegengesetzt werden. Die Gewinne aus der Atomkraft sind privat - das Risiko trägt die Gemeinschaft.



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