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11.09.08 , 11:45 Uhr
FDP

Ekkehard Klug: Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse muss erleichtert werden

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 248/2008 Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Donnerstag, 11. September 2008 Dr. Ekkehard Klug, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Sperrfrist: Redebeginn Günther Hildebrand, MdL
Es gilt das gesprochene Wort!
Bildungspolitik/Anerkennung ausländischer Abschlüsse
Ekkehard Klug: Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse muss erleichtert werden In der Landtagsdebatte zu TOP 12 (Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen) erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug:
„Die Anerkennungsverfahren für ausländische Bildungsabschlüsse sollten vereinfacht und entbürokratisiert werden. In diesem Bereich ist noch viel zu tun. Hier hapert es oft an den notwendigen Konsequenzen aus dem Trend zur Internationalisierung von Schule, Berufsausbildung und Hochschulstudium.
Während Auslandssemester, Schul- oder Studienjahre im Ausland - insbesondere natürlich innerhalb Europas – heute die Lebens- und Bildungserfahrungen vieler junger Menschen bereichern, stößt die Anerkennung von Abschlüssen, die im Ausland erworben wurden, oft auf erhebliche Hürden. Und dies betrifft sogar auch Abschlüsse aus anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Erst kurz vor der Sommerpause wurde ich in einem solchen Fall um Unterstützung gebeten: Ein junger Kieler hatte Probleme, mit seinem englischen Schulabschluss in das Bewerbungsverfahren für einen Studienplatz an einer hiesigen Fachhochschule zu gelangen - obwohl er sich in Großbritannien ohne Weiteres auch für Universitätsstudiengänge bewerben könnte.
Erfreulicherweise konnte dann mit Unterstützung der Bildungsministerin und des Wissenschaftsstaatssekretärs eine Lösung gefunden werden, wofür ich Frau Erdsiek-Rave und Jost de Jager ausdrücklich danken möchte. Es wirft doch - wie ich meine - ein Schlaglicht auf die insgesamt unbefriedigende Situation in puncto Anerkennung ausländischer – und sogar europäischer - Abschlüsse, wenn man in einem solchen Fall die Hilfe von Abgeordneten, Ministern und Staatssekretären benötigt, um eine drohende Abweisung zu vermeiden. Schließlich wurde im vorigen Jahr das 50-jährige Jubiläum der Römischen Verträge gefeiert, und da sollten wir in Europa in puncto wechselseitiger Anerkennung von Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 1 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ Bildungsabschlüssen eigentlich schon ein gutes Stück weiter vorangekommen sein.
Das geschilderte Beispiel veranlasst mich zu der Anregung, im Text des vorliegenden Antrages der GRÜNEN ausdrücklich auch schulische Abschlüsse mit zu erwähnen. Vielleicht können wir uns im Zuge der Beratung im Bildungsausschuss - für die ich mich ausspreche - auf eine solche Ergänzung verständigen.
Insgesamt halten wir Liberale den Antrag der Fraktion der GRÜNEN für eine sinnvolle und wichtige Initiative und für eine gute Grundlage, um das Thema im Bildungsausschuss noch einmal vertiefend zu erörtern.
Erst vor wenigen Tagen ist der Nachholbedarf, der in Deutschland bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse besteht, erneut in der öffentlichen Berichterstattung angesprochen worden; am 8. September gab es dazu eine dpa-Meldung. Es ist weithin unstrittig, dass wir in Deutschland künftig in vielen Bereichen vermehrt ausländische Fachkräfte benötigen. Um sie zu gewinnen, bedarf es auch einer offenen, flexibleren und weniger bürokratischen Herangehensweise an die Anerkennung ausländischer Abschlüsse“.



Christian Albrecht, Pressesprecher, V.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, 2 Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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