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Bundesstraße 5: Carstensen muss die Wahlversprechen Austermanns auch einlösen (korrigiert)
Pressemitteilung /2008 Nr. 07 1/2008 Kiel, den 24.09.2008 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Bundessstraße 5:Carstensen muss die Wahlversprechen Austermanns auch einlösenDer SSW fordert die Landesregierung auf, Ihr Wahlversprechen einzuhalten unddie Bundesstraße 5 bis 2014 auszubauen. „Kurz vor der Kommunalwahl hatVerkehrsminister Austermann versprochen, dass die B5 von Tönning nach Husumbis 2014 ausgebaut ist. Jetzt hatder neue Verkehrsminister Marnette entdeckt,dass doch gar kein Geld dafür da ist. Wenn dem wirklich so ist, dann wäre das einhandfester Betrug an den Wählerinnen und Wählern in Nordfriesland“, sagt derSSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms. Der verkehrspolitische Sprecher des SSWhat einen Antrag für die Oktober-Tagung des Landtages gestellt, in dem dieLandesregierung aufgefordert wird, den B5-Ausbau bis 2014 zu realisieren.„Peter Harry Carstensen Carstensen darf nicht hinnehmen, dass die Bürgerinnenund Bürger sozusagen direkt vor seiner Eiderstedter Haustür derart veräppeltwerden. Deshalb fordern wir den Ministerpräsidenten und seine Landesregierung 2auf, zu den Wahlversprechen von Dietrich Austermann zu stehen und den im Maiverkündeten zügigen Ausbau der B5 bis 2014 zu realisieren.Die von Minister Marnette angekündigte Verschiebung auf nach 2013 würde defacto bedeuten, dass die Strecke von Tönning bis Husum erst 2017 fertiggestellt ist.Das kann man weder den Unternehmen noch den Touristen und Bürgern zumuten,die alle den Versprechen von Minister Austermann Glauben geschenkt haben.Angesichts der enormen Bedeutung dieser Straße für die Westküste muss derAusbau so schnell wie möglich von statten gehen.Minister Marnette begründet seine Verschiebung damit, dass der LandesbetriebStraßenbau und Verkehr nicht genügend Geld hat, um die vier Teilabschnittezwischen Tönning und Husum gleichzeitig zu planen. Deshalb soll ab 2011 ersteinmal nur der Teilabschnitt zwischen Tönning und Rothenspieker erweitertwerden. Die vollständige Planung für alle Abschnitte würde aber gerade einmal600.000 Euro kosten. Dies ist 1 Prozent der Planungskosten, die das Land für dieHinterlandanbindung der Fehmarnbeltbrücke zur Seite gelegt hat. Deshalb musses für den Ministerpräsidenten auch möglich sein, das Geld für die B5-Planungschon jetzt zu finden“, fordert der SSW-Verkehrspolitiker Harms.Den Antrag „Ausbau der Bundesstraße B5 nicht verschieben“ mit der ausführlichen Begründung finden Sie im SSW-Presseservice > Download > Textservice auf der Homepage www.ssw.de