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SSW begrüßt den neuen Landeszuschuss für die dänische Schülerbeförderung
Pressemitteilung Nr. 085/2008 Kiel, den 25.11.2008 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Der SSW begrüßt den neuen Landeszuschuss für die dänische SchülerbeförderungZur Ankündigung der Landtagsfraktionen der CDU und der SPD, dass das Land sich in den Jahren2009 und 2010 mit bis zu 510.000 Euro an der Finanzierung der Schülerbeförderung zu den Schulender dänischen Minderheit beteiligt, wenn die Kreise dem Dänischen Schulverein die entsprechendenDurchschnittskosten für einen öffentlichen Schüler erstatten, erklärt die Vorsitzende des SSW imLandtag, Anke Spoorendonk:“Wir freuen uns, dass die Große Koalition die Nöte des Dänischen Schulvereins bei derSchülerbeförderung erkannt hat und sich nach Jahre langem drängen des SSW in dieser Fragebewegt. Dieser freiwillige Zuschuss des Landes ist für die Kreise ausgestreckte Hand undMahnung zugleich. Wir erwarten, dass sie jetzt ihrer Verpflichtung nachkommen und für ihredänischen Schulkinder den selben Zuschuss zahlen, wie der Schulbus für ein Kind an eineröffentlichen Schule durchschnittlich kostet. Für den SSW ist es nach wie vor das Ziel, die Kreiszuschüsse für die Schülerbeförderung zu dendänischen Schulen dauerhaft rechtlich abzusichern. Mit der nun vorgeschlagenen Lösung wirddie Grundlage dafür gelegt, dass diese Frage ab 2010 über einen neuen kommunalenFinanzausgleich geregelt werden kann. Wir werden die kommenden zwei Jahre nutzen, um füreine solche Lösung zu werben.”HintergrundBisher haben die Kreise diese Zuschüsse als freiwillige Leistungen behandelt und immer wieder in Frage gestellt. Durch die ständige Unsicherheit konnte der Dänische Schulverein die Beförderung von knapp 2500 Fahrschülern nicht zuverlässig kalkulieren und musste auf Eigenmittel zurückgreifen.Bislang zahlt nur der Kreis Nordfriesland einen Zuschuss, der 2/3 der durchschnittlichen Kosten pro Schüler an öffentlichen Schulen entspricht, und wird damit seinen Verpflichtungen gerecht. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde gibt nur einen Bruchteil dieser Summe und der Kreis Schleswig- Flensburg hat seinen Anteil zunehmend abgeschmolzen. Zuletzt hat der Hauptausschuss des Kreises Schleswig-Flensburg am 18. November seine Zuschüsse ab 2009 gänzlich in Frage gestellt und eine rechtliche Regelung durch das Land gefordert.Eine umfassende Darstellung des Problems der Finanzierung der Schülerbeförderung finden Sie auch in der Donnerstag erscheinenden Ausgabe der SSW-Mitgliederzeitung, die Sie im SSW-Presseservice auf der Homepage www.ssw.de einsehen können.