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Sandra Redmann: Frauenberatung? Finden wir gut! - 2009 und 2010 mehr Geld für Beratungsstellen in Schleswig-Holstein
Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 04.12.2008, Nr.: 289/2008Sandra Redmann:Frauenberatung? Finden wir gut! 2009 und 2010 mehr Geld für Beratungsstellen in Schleswig-HolsteinZum Landeshaushalt für die kommenden beiden Jahre, der heute im Finanzausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages beraten wurde, sagt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann:Der SPD-Fraktion ist es gelungen, eine Stärkung der Beratung für Frauen im Landes- haushalt zu verankern. In den kommenden beiden Jahren wird die Arbeit mit je rund 30.000 Euro verstärkt. Das Geld wird zusätzlich zur bisherigen Förderung zur Verfü- gung gestellt und soll in drei Projekten eingesetzt werden: Die Frauen-Helpline Schleswig-Holstein steht Rat suchenden Frauen täglich von 15.00 Uhr bis 1 Uhr morgens zur Verfügung. Mädchen und Frauen, die von psychi- scher, körperlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind, werden von geschulten Fachkräften beraten und unterstützt. Die Helpline arbeitet mit den örtlichen Hilfeein- richtungen zusammen. Das zusätzliche Geld aus dem Landeshaushalt – pro Jahr 10.000 Euro – verstärkt die Arbeit. Die Helpline ist für 6,2 Cent pro Minute unter der Nummer 0700 999 11 444 zu er- reichen. Mit 16.000 Euro zusätzlichen Mitteln im Jahr 2009 und 13.000 Euro im Jahr 2010 wird der Aufbau des neuen Landesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe unterstützt. Die Einrichtungen haben sich in diesem Jahr zusam-Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Postfach 7121, 24171 Kiel Verantwortlich: Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Petra Bräutigam Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de -2- mengeschlossen, um gemeinsam effizienter und besser für die Interessen von Frau- en in Not eintreten zu können. An die Frauenberatung Flensburg gehen weitere 5.000 Euro jährlich, mit denen die dortige Arbeit gestärkt wird.Ich möchte den Beratungsstellen, den Notrufen, den Frauenhäusern in Schleswig- Holstein an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Arbeit danken. Sie unterstützen seit Jahrzehnten Frauen, die mit sehr schwierigen persönlichen Anliegen zu ihnen kommen – meistens Frauen, die Opfer von Gewalt sind oder sich in schwerwiegenden persönli- chen Krisen befinden. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Einrichtungen leisten Außergewöhnliches. Dies gilt ausdrücklich auch für die landes- weite Lesbenarbeit, die von Donna Klara in Kiel koordiniert wird und für die Beratungs- stelle Con.tra, die in ganz Schleswig-Holstein Frauen unterstützt, die von Zwangspros- titution betroffen sind.Daher ist die Beratungstätigkeit für Frauen in den vergangenen Jahren – im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten – nicht eingeschränkt worden, sondern wird trotz knap- per Haushaltsmittel sogar aufgestockt.