Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

16.01.09 , 09:49 Uhr
B 90/Grüne

Karl-Martin Hentschel zur Entlassung von Jost de Jager als UKSH-Aufsichtsratsvorsitzender

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Stellv. Pressesprecher Dr. Jörg Nickel Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0178/28 49 591
presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
UKSH auf Kurs bringen – Grüne Nr. 010.09 / 16.01.2009 fordern Entlassung von de Jager Die Grüne Fraktion hat einen Landtagsantrag auf Entlassung des UKSH- Aufsichtsratsvorsitzenden Jost de Jager eingereicht. Dazu erklärt der Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, Karl-Martin Hentschel:
Das Maß ist endgültig voll. Die Negativschlagzeilen um das UKSH nehmen kein Ende. Nachdem nun das fünfte Mannschaftsmitglied das Universitätsklinikum-Schiff verlässt, ist dessen Schlagseite nicht mehr zu übersehen. Kapitän de Jager muss von der Brü- cke entfernt werden, damit das Universitätsklinikum wieder auf einen graden Kurs ge- bracht werden kann. Jost de Jager muss in den einstweiligen Ruhestand versetzt wer- den.
Wirtschaftsminister Marnette muss persönlich die Verantwortung im Aufsichtsrat des UKSH übernehmen. Die offenen Positionen müssen so schnell wie möglich mit fachli- chem Sachverstand besetzt werden.
Wissenschaftsstaatssekretär de Jager hat als Aufsichtsratsvorsitzender die Kontrollver- antwortung des Landes für das UKSH inne. Er hat größten Einfluss auf alle Entschei- dungen der Führungsgremien. Ob und wie das Konsolidierungskonzept des umstritte- nen Chefsanierers Schleifer umgesetzt wird, liegt in deren politischer Verantwortung.
Staatssekretär de Jager hat zu verantworten, dass unter seinem Vorsitz drei Vor- standsmitglieder und zwei Aufsichtsratsmitglieder das Handtuch geworfen haben. Eini- ge hatten den Mut, öffentlich und in klaren Worten die Gründe für ihren Rücktritt zu nennen. Sie konzentrieren sich auf den Wissenschaftsstaatssekretär: Inkompetenz, Ar- roganz, politische Dominierung, ausschließliche Wirtschaftbezogenheit sind die Gründe, die dabei immer wieder genannt wurden.
Grüner Landtagsantrag
*** Seite 1 von 1

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen