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Angelika Birk zur Situation an der medizinischen Fakultät Lübeck
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 022.09 / 23.01.2009 Ein weiterer Grund, Herrn de Jager als Staatssekretär zu entlassenZur Situation an der medizinischen Fakultät der Universität Lübeck erklärt die bildungs- politische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Angelika Birk:Seit Jahren gibt es das Bemühen des Landtags und der Hochschulen, die Anzahl der Studienplätze für Medizin an den Universitäten Kiel und Lübeck zu begrenzen. Das Stu- dium der Medizin ist teuer und eine ungeplante Ausweitung der Studienplätze gefährdet die Qualität des Studiums und die finanzielle Existenz anderer Studienfächer in Zeiten knapper Hochschulressourcen.Die Universität Lübeck hat sich im Ranking der Hochschulen im Hinblick auf die Qualität des Medizinstudiums bundesweit einen ersten Platz erobert, sich bemüht, diesen zu er- halten und frühzeitig die Uniklinikleitung und das Wissenschaftsministerium darauf auf- merksam gemacht, dass sich auf Grund der besseren Bettenauslastung findige Studie- rende einen Studienplatz an der Universität Lübeck erklagen können. Vergeblich. Nie- mand wollte auf die Fachleute hören und eine Lösung finden.Nun ist die Universität gezwungen, 50 Studierende in den arbeitsaufwendigen klini- schen Ausbildungsteil aufzunehmen, ohne dass es jemand gibt, der sie fachlich anleitet. Das ist unverantwortlich.Herr De Jager hat hier sowohl als Aufsichtsrat des Uniklinikums, wie auch als Wissen- schaftsstaatssekretär versagt. Ein Grund mehr, ihn endlich zu entlassen. Seite 1 von 2 *** 2