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02.02.09 , 12:31 Uhr
B 90/Grüne

Karl-Martin Hentschel zu Ryanair am Lübecker Flughafen

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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Nr. 039.09 / 02.02.2009

Mehr Fluggäste für Ryanair bedeuten steigende Flug- hafenverluste Zu der Ankündigung von Ryanair die Zahl der Passagiere am Flughafen Blankensee steigern zu wollen, erklärt der Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Karl-Martin Hentschel:
Solange Ryanair nur zehn Prozent der Normalgebühren pro Landung und Passagier bezahlt, muss die Flughafengesellschaft unweigerlich rote Zahlen schreiben. Die Ent- wicklung der letzten Jahre zeigt es ganz deutlich: Je höher die Passagierzahl bei Rya- nair ist, umso höher ist der Jahresverlust für die Flughafengesellschaft und damit für Lübeck. Aus diesem Dilemma kann sich die Stadt nur befreien, wenn auch Ryanair kos- tendeckende Flughafengebühren bezahlt. Genau das aber wäre der ultimative Grund für Ryanair, sich von Lübeck zu verabschieden.
Auch der Flughafen Hahn, die bedeutendste deutsche Basis von Ryanair, hat mit die- sem Grunddilemma zu kämpfen. Die Verluste der Flughafengesellschaft steigen mit der Anzahl der Ryanair-Passagiere. Der Plan die Flughafengebühren um drei Euro pro Fluggast zu erhöhen scheiterte an der Sturheit von Ryanair.
Im Übrigen ist die Klage von Air Berlin gegen die Lübecker Flughafengesellschaft we- gen der Gebührenrabatte für Ryanair vor dem Bundesgerichtshof noch nicht entschie- den. Falls es hier zu Nachzahlungen durch Ryanair kommen sollte, wäre das ein weite- rer Abschiedsgrund.


Seite 1 von 2 Wir fordern die Landesregierung und die Landtagsfraktionen von CDU und SPD auf, sich nicht an der Lübecker Flughafengesellschaft zu beteiligen und keine Verluste zu übernehmen: Blankensee ist und bleibt eine Fass ohne Boden.
Anlage: Auflistungen der Passagierzahlen, der Umsätze und der Verluste in Lübeck Blankensee durch die SGF
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