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26.02.09 , 13:45 Uhr
SSW

Dimap-Umfrage: Der Wind des Wandels kann auch noch in andere Richtungen drehen

Pressemitteilung 18/200 /2009 Nr. 018/2009
Kiel, den 26.02.2009

Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383



dimap-Umfrage:
Der Wind des Wandels kann auch noch in andere Richtungen drehen
Zur heute veröffentlichten dimap-Umfrage des Berliner Centrums für
Politische Studien zur „Sonntagsfrage“ in Schleswig-Holstein erklärt die
Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:


„Die deutliche Verschiebung zugunsten der FDP macht vor allem deutlich,
dass die Wählerinnen und Wähler die Großen Koalitionen in Berlin und Kiel
satt haben und Veränderungen wollen. Ob diese Hochkonjunktur für die
Liberalen bis zum Mai 2010 anhält, ist aber höchst ungewiss, denn sie
beruht nicht auf den Leistungen der FDP sondern auf der Schwäche der CDU
und der SPD. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Wahlen
erst kurz vor dem Wahltag entschieden werden und nicht 14 Monate vorher.
Der Wind des Wandels kann also durchaus noch drehen und anderen
Rückwind geben. 2


Für die Sozialdemokraten müsste dieses historisch miserable Zwischen-
ergebnis allerdings Anlass sein, ihr Auftreten in den letzten Jahren zu
überdenken. Die Wählerinnen und Wähler können durchaus zwischen
Worten und Taten unterscheiden. Insofern sollte die SPD sich fragen, ob es
besonders überzeugend ist, wenn Ralf Stegner im Parlament große rote
Töne spuckt, während die superpragmatischen SPD-Minister gleichzeitig in
der Landesregierung nibelungentreu zu Peter Harry Carstensen und seine
CDU stehen. Eine glaubwürdige Partei sieht anders aus.


Die Umfragewerte des SSW liegen unverändert bei drei Prozent. Dies ist
weder Anlass zum Jubeln noch Grund für Depressionen. Das gute
Abschneiden bei der Kommunalwahl stimmt uns zuversichtlich, dass für
den SSW auch bei der Landtagswahl mehr drin ist und wir unser Ziel
erreichen können, wieder mit drei Abgeordneten in den Landtag
einzuziehen. Wir werden die verbleibende Zeit bis zur Landtagswahl nutzen,
um zu zeigen, dass wir als regionale Kraft näher dran sind an den Menschen
und Problemen in Schleswig-Holstein.“

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