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Dimap-Umfrage: Der Wind des Wandels kann auch noch in andere Richtungen drehen
Pressemitteilung 18/200 /2009 Nr. 018/2009Kiel, den 26.02.2009Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383dimap-Umfrage:Der Wind des Wandels kann auch noch in andere Richtungen drehenZur heute veröffentlichten dimap-Umfrage des Berliner Centrums fürPolitische Studien zur „Sonntagsfrage“ in Schleswig-Holstein erklärt dieVorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:„Die deutliche Verschiebung zugunsten der FDP macht vor allem deutlich,dass die Wählerinnen und Wähler die Großen Koalitionen in Berlin und Kielsatt haben und Veränderungen wollen. Ob diese Hochkonjunktur für dieLiberalen bis zum Mai 2010 anhält, ist aber höchst ungewiss, denn sieberuht nicht auf den Leistungen der FDP sondern auf der Schwäche der CDUund der SPD. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Wahlenerst kurz vor dem Wahltag entschieden werden und nicht 14 Monate vorher.Der Wind des Wandels kann also durchaus noch drehen und anderenRückwind geben. 2Für die Sozialdemokraten müsste dieses historisch miserable Zwischen-ergebnis allerdings Anlass sein, ihr Auftreten in den letzten Jahren zuüberdenken. Die Wählerinnen und Wähler können durchaus zwischenWorten und Taten unterscheiden. Insofern sollte die SPD sich fragen, ob esbesonders überzeugend ist, wenn Ralf Stegner im Parlament große roteTöne spuckt, während die superpragmatischen SPD-Minister gleichzeitig inder Landesregierung nibelungentreu zu Peter Harry Carstensen und seineCDU stehen. Eine glaubwürdige Partei sieht anders aus.Die Umfragewerte des SSW liegen unverändert bei drei Prozent. Dies istweder Anlass zum Jubeln noch Grund für Depressionen. Das guteAbschneiden bei der Kommunalwahl stimmt uns zuversichtlich, dass fürden SSW auch bei der Landtagswahl mehr drin ist und wir unser Zielerreichen können, wieder mit drei Abgeordneten in den Landtageinzuziehen. Wir werden die verbleibende Zeit bis zur Landtagswahl nutzen,um zu zeigen, dass wir als regionale Kraft näher dran sind an den Menschenund Problemen in Schleswig-Holstein.“