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PM Ölförderung im Wattenmeer:Öko-Partei ist zur Ölo-Partei mutiert
Pressemitteilung 18/200 /2009 Nr. 018/2009Kiel, den 26.02.2009Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Ölförderung im Wattenmeer:Die Öko-Partei ist zur Ölo-Partei mutiertDer SSW kritisiert, dass die Grüne Landtagsfraktion heute im Landtag eineBeschränkung der potenziellen Zonen für Ölförderung im Wattenmeerabgelehnt hat. „Die Grünen führen den Naturschutz im Munde aber hebendie Hand für eine Ausweitung der Ölförderung. Damit dienen sie schamlosder RWE-DEA und nicht den Menschen und der Umwelt an der Westküste“,sagt der SSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms.„Wenn es um eine normale wirtschaftliche Nutzung unserer Küste durchLandwirte und Fischer ging, haben die Grünen immer Alarm geschrien, aberjetzt, wo es um die finanziellen Interessen von Ölkonzernen geht, wollen sieneue Löcher in das Schutzgebiet reißen. Eine derart verlogene Politik ist diegrößte Gefahr für unser Wattenmeer.Die Anmeldung des Wattenmeers als Weltnaturerbe bringt auch große 2wirtschaftliche Chancen für unsere Region. Eine Herausnahme von Enklavenaus dem bisher geplanten Wattenmeergebiet für ein Weltnaturerbe, umdort Explorationsbohrungen und Erdölförderung zu ermöglichen, wider-spricht aber auf das Gröbste den Zielen, die mit einem Weltnaturerbeverbunden sind.Dies ist aber offensichtlich nicht nur der Landesregierung und der GroßenKoalition egal, sondern auch den Grünen. Wegen der Jamaika-Koalition inNordfriesland sind die Grünen von der Öko-Partei zur Ölo-Partei mutiert.Seitdem sie mit an der Macht sitzen, ist der Wattenmeerschutz offenbarnicht mehr so wichtig.“Der Landtag hatte heute mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünenden SSW-Antrag „Keine Enklaven im Weltnaturerbe Wattenmeer“abgelehnt. Die Rede von Lars Harms zu diesem Antrag finden Sie unterhttp://ssw-landtag.de/ltg/de/imlandtag/reden/index.php