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04.03.09 , 13:22 Uhr
SPD

Rolf Fischer: Neuer Rekord bei den Grenzpendlern

Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion
Kiel, 04.03.2009, Nr.: 056/2008



Rolf Fischer:

Neuer Rekord bei den Grenzpendlern

Im Rahmen eines regelmäßigen Austausches zwischen deutschen und dänischen So- zialdemokraten aus der Grenzregion wurde Ende 2008 die Frage des grenzüberschrei- tenden Arbeitsmarktes diskutiert. Die Antwort auf eine entsprechende Anfrage an das Arbeits- und Europaministerium durch Rolf Fischer liegt jetzt vor. Dazu erklärt der eu- ropapolitische Sprecher der SPD-Fraktion:

Die Zahl der Grenzpendler ist nach einer neuen qualifizierten Schätzung des Infocen- ters Grenze von 12.700 Personen in 2007 auf 19.300 Personen im Dezember 2008 angestiegen, davon pendeln nur 1.200 von Dänemark nach Schleswig-Holstein. Auffäl- lig ist eine beiderseits der Grenze ausgeprägte Konzentration des Pendleraufkommens auf wenige Wirtschaftszweige. So sind in der Region Schleswig vor allem die Bereiche Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Handel dominierend, in denen etwa ein Drittel aller dänischen Grenzpendler arbeitet.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch auf der dänischen Seite, wo das Pendleraufkommen für den Sektor Geschäftsservice mit 30 Prozent der wichtigste Bereich ist. Dabei ist auffällig, dass die Grenzpendler von Deutschland nach Dänemark zu relativ niedrigen Einkommensklassen zählen, während umgekehrt ein hoher Prozentsatz der dänischen Grenzpendler relativ hohe Einkommen bezieht. Die Unterschiede in der Situation der Arbeitsmärkte nördlich und südlich der Grenze schlagen sich also auch in der Ein- kommenshöhe nieder.



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Ein großes Hemmnis beim Aufbau des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes ist die nicht geregelte Anerkennung von Berufsabschlüssen. Dies bleibt eines der zentralen Probleme, die wir auf Landes- und Bundesebene lösen müssen.

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