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Port Olpenitz: NABU muss gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen
Pressemitteilung Nr. 030/2009Kiel, den 23.03.2009Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Port Olpenitz:NABU muss gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrnehmenDie Vorsitzende der SSW-Landtagsgruppe, Anke Spoorendonk, appelliert an denNaturschutzbund (NABU), sich konstruktiv an der Suche nach einer schnellen Lösungfür das Projekt „Port Olpenitz zu beteiligen. „Der NABU hat durch das Urteil desOberverwaltungsgerichts quasi ein Vetorecht für Alternativlösungen bekommen. DieseMachtposition darf er nicht für Maximalforderungen missbrauchen, denn wenn dasProjekt daran scheitert, würde der NABU letztendlich selbst dem Anliegen desNaturschutzes schaden“, warnt Anke Spoorendonk. Sie hatte heute Kappeln besucht,um sich bei Bürgermeister Roman Feodoria aus erster Hand über die aktuellenProbleme mit der Umsetzung des „Projekts Port Olpenitz“ zu informieren.„Das Projekt Port Olpenitz ist von unermesslicher Bedeutung für die gesamte Regionund das ist den Menschen durchaus bewusst. Die Bürgerinnen und Bürger haben kein 2Verständnis dafür, dass ein so wichtiges Projekt am Naturschutz scheitern könnte. Vondaher ist es im Eigeninteresse des NABU, die gesamtgesellschaftliche Bedeutung desProjekts zu berücksichtigen und sich konstruktiv an der Suche nach einer schnellenAlternativlösung zu beteiligen. Naturschutz kann nur funktionieren, wenn er mit denMenschen und nicht gegen die Menschen betrieben wird, die vor Ort davon betroffensind.Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Stadt Kappeln nicht den Forderungen desNABU nachkommen kann, auf ein Berufungsverfahren zum Schleswiger Urteil zuverzichten. Angesichts der Konsequenzen für die Region muss der Bürgermeister alleMöglichkeiten ausschöpfen, um das Projekt zu retten. Alles andere würde bedeuten,dass er seinen Job nicht ordentlich macht. Insofern muss der NABU von dieserBedingung abrücken. Er hat jetzt eine maßgebliche Verantwortung dafür, dass eineLösung gefunden wird, die einen Ausgleich der verschiedenen Interessen ermöglicht.Gelingt es nicht, dann haben alle verloren – auch der Naturschutz.“