Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Lars Harms zu TOP 20 - Durchgehende AKN-Anbindung an den Hamburger HBf
PresseinformationKiel, den 7. Mai 2009 Es gilt das gesprochene WortLars HarmsTOP 20 AKN- Durchgehende AKN-Anbindung des Kreises Segeberg an 16/2636 den Hamburger Hauptbahnhof Drs. 16/2636Es mutet schon ein bisschen befremdlich an, wenn im landesweiten Nahverkehrsplan für dieJahre 2008 bis 2012 nachzulesen ist, dass die Landesregierung das Bahnangebot vor allem aufden in Zukunft noch nachfragestärkeren Linien besonders von und nach Hamburg ausweitenwird. Und die Landesregierung auf der anderen Seite beabsichtigt, nach dem Fahrplanwechsel imJuni 2009 die AKN Linie 1 nicht mehr bis zum Hamburger Hbf. durchzuführen.Dass ein solcher Beschluss gerade in den Umlandgemeinden auf Unmut stößt ist klar. Von derStadt Quickborn liegt den Fraktionen eine entsprechende Resolution vor, die von der FDP in denvorliegenden Antrag umgemünzt wurde.Die Kritik an den Plänen der Landesregierung ist aus Sicht des SSW nicht unbegründet. Denngerade angesichts gestiegener Fahrgastzahlen und der klimapolitischen Ziele des Landes ist dieAbbestellung der Leistung genau das verkehrte Signal. Mit einem solchen Beschluss, werden dieFahrgäste wieder auf die Straßen und Autobahnen verlagert. Dies kann nicht gewollt sein. 2Gerade im Hinblick auf die Bauarbeiten am Elbtunnel in den kommenden Jahren wissen wirbereits heute, dass es zu weiteren Staubildungen auf der A7 kommen wird. Vor diesemHintergrund ist die Entscheidung der Landesregierung kontraproduktiv und bürgerunfreundlich.Dies wird insbesondere die Berufspendler hart treffen.Die Linie 1 hat sich in der Zeit, seit Einführung der Direktanbindung, zu einer der wichtigstenSPNV Verbindungen in der Metropolregion entwickelt. Dies nun aus Kostengründen einzustellen,ist nicht plausibel. Insbesondere, wenn man sich die Zahlen einmal anguckt. Nach Auskunft derAKN verzeichnen die Fahrgastzahlen inzwischen einen Zuwachs von 130% - und sie liegen damitweit über den vorher prognostizierten Zahlen. Über diese Tatsache, kann die Landesregierungnicht einfach so hinwegsehen.Außerdem sehe ich das Problem, wenn erst einmal das Angebot weggefallen ist, wird es umsoschwerer, dies wieder einzuführen und beim Fahrgast zu etablieren. Anstatt also über dieEinschränkung des Angebotes nachzudenken, sollte überlegt werden, wie das Angebot weiterausgebaut werden könnte. Dies ist im übrigen auch eine Forderung von Pro Bahn. Dieangeführten Argumente, bestätigen meines Erachtens diese Forderung.Wir sollten dem Antrag der FDP nachkommen und der Metropolregion ihre Linie 1 lassen.