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27.05.09 , 12:33 Uhr
SPD

Rolf Fischer: Idstedt-Löwe darf nicht zu 'Nessie' werden

Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion
Kiel, 27.05.2009, Nr.: 125/2009



Rolf Fischer:

Idtstedt-Löwe darf nicht zu „Nessie“ werden

Zu den Äußerungen des nordschleswigschen Folketingsabgeordenten Krarup (DF), die deutsche Bundeskanzlerin solle den Idtstedt-Löwen nach Flensburg holen, erklärte der minderheitenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rolf Fischer:

Die Diskussion über den Umzug des Idstedt-Löwen von Kopenhagen nach Flensburg ist sensibel zu führen und immer in einen historischen Kontext einzubetten. Sie wird nur erfolgreich sein, wenn sie mit der historisch-kulturellen Akzeptanz im Grenzland rechnen kann. Eine von der Bundesebene angeordnete Aufstellung in Flensburg wür- de aber kaum zu dieser Akzeptanz führen. Hier muss ein vertiefter demokratischer Dialog vorgeschaltet werden. Durchsichtige Vorstöße wie der jetzt von dem Rechtspo- pulisten Krarup bergen die Gefahr, eine wichtige Grenzlandfrage für populistische Zwecke zu instrumentalisieren. Dazu kommt, dass das ständige Wiederholen der For- derung nicht zu einer Lösung beiträgt. Denn das Thema ist zu ernst. Es gilt: Der Löwe darf nicht wie das „Ungeheuer von Loch Ness“ immer wieder auftauchen und für Spek- takel sorgen.



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