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Dänische Regierung will dänisches Fernsehen im Grenzland absichern
Pressemitteilung Nr. 065/2009Kiel, den 4.06.2009Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Dänische Regierung will dänisches Fernsehen im Grenzland absichern Der SSW begrüßt, dass die dänische Kulturministerin heute angekündigthat, sich aktiv für den Empfang von dänischen TV-Programmen imLandesteil Schleswig einzusetzen. „Für die dänische Minderheit sinddänische Medien eine kulturelle und soziale Nabelschnur, die uns mitDänemark verbindet. Aber auch für das grenzüberschreitende Arbeitenund Leben in der Region Schleswig-Sønderjylland ist der freie Empfangdänischer und deutscher Medien von herausragender Bedeutung“, sagtdie Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.„Es freut uns, dass die dänische Kulturministerin Carina Christensen nungarantiert, dass die dänische Seite alles tun wird, um die Problemeihrerseits zu lösen. Jetzt liegt der Ball nicht zuletzt beim Land Schleswig-Holstein, das die Verbreitung der dänischen Programme im deutschen 2Digitalnetz sicherstellen muss. Die dänische Minderheit wird selbst denDialog mit dem Landtag und dem Ministerpräsidenten suchen, um eineschnelle Lösung zu erreichen, denn die Zeit drängt nach wie vor“, soAnke Spoorendonk.HintergrundDie dänische Kulturministerin hatte heute angekündigt, dass sie durcheine Reihe von Initiativen gewährleisten will, dass die dänischeMinderheit digitale dänische Fernsehprogramme empfangen kann,nachdem das analoge Signal zum 31.10.2009 endgültig abgeschaltetwird. Zum einen soll die Verbreitung der Programme DR1 und TV2 überdas Kabelnetz der „Kabel Deutschland“ gesichert werden. Zum anderenwill die Ministerin den Kontakt zu Ministerpräsident Carstensen suchen,um eine Verstärkung der digitalen Sendesignale aus Flensburg und eineSonderstellung für die öffentlich-rechtlichen dänischen Sender imdeutschen Digtialfernsehen zu erreichen. Außerdem soll der Pay-tv -Betreiber „Canal Digital“ aufgefordert werden, sein Satellitenprogrammum das Programm TV2 zu erweitern und kostengünstiger anzubieten.Der Vorstoß der Ministerin wird von allen Parteien im dänischenParlament unterstützt.