Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Rolf Fischer: Dringlichkeitsantrag: Zivilen Schiffbau bei HDW erhalten
Presseinformation der SPD-Landtagsfraktion Kiel, 15.09.2009, Nr.: 214/2009Rolf Fischer:Dringlichkeitsantrag: Zivilen Schiffbau bei HDW erhaltenLaut Medienberichten plant die Konzernleitung von Thyssen-Krupp den Verkauf großer Flächen und Fertigungshallen von HDW. Die SPD-Landtagsfraktion hat deshalb einen Dringlichkeitsantrag in den Landtag eingebracht. Dazu erklärt der Kieler SPD- Abgeordnete und Kreisvorsitzende Rolf Fischer:Wenn der angekündigte Verkauf Realität wird, bedeutet dies das Ende des Handels- schiffbaus bei HDW. Das können und wollen wir nicht hinnehmen. HDW muss weiter- hin auf zwei Beinen stehen: dem militärischen und dem zivilen Schiffbau – so hat das Unternehmen eine Zukunft und so bleiben Arbeitsplätze gesichert.Da das Thema von landesweiter Bedeutung ist, hat die SPD-Landtagsfraktion einen Dringlichkeitsantrag in den Landtag eingebracht. Damit wollen wir eine Debatte im Landtag erreichen und als Parlament den Thyssen-Krupp-Konzern an seine Verant- wortung erinnern und ihn auffordern, die Verkaufspläne zurückzuziehen. In schwieriger Lage ein Unternehmen einfach zu verkaufen, ist keine Perspektive. Es gilt, die Schiff- baukapazitäten und damit qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze am Traditions- standort Kiel zu erhalten.Der Antrag hat folgenden Wortlaut:Mit großer Bestürzung haben die Mitarbeiter von HDW und die Öffentlichkeit auf die jetzt bekannt gewordenen Pläne der Konzernleitung von Thyssen-Krupp zum Teilver- kauf von großen Flächen und Fertigungskapazitäten reagiert. Würden diese Schritte realisiert, dann hätte der zivile Schiffbau auf HDW keine Zukunft mehr.Wir fordern die Konzernleitung von Thyssen-Krupp deshalb auf, diese Pläne sofort zu- rückzuziehen und den Zeitdruck aus dem Verfahren zu nehmen. Die Werft braucht auch weiterhin den Überwasserschiffbau und die zivile Produktionssparte, um am Markt auf Dauer bestehen zu können.Die maritime Industrie Schleswig-Holsteins beruht auf der hohen Qualität der Arbeit und der großen innovativen Kraft der Werften. Schiffbau ist heute eine hoch technolo- gisierte Zukunftsindustrie, die ihren Standort auch in Kiel behalten muss.Herausgeber: Landeshaus SPD-Landtagsfraktion Postfach 7121, 24171 Kiel Verantwortlich: Tel: 0431/ 988-1305/1307 E-Mail: pressestelle@spd.ltsh.de Petra Bräutigam Fax: 0431/ 988-1308 Internet: www.spd.ltsh.de