Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Landesstraße 192: Carstensens Privatisierungswahn verzögert die Sanierung
Pressemitteilung Nr. 111/2007 Kiel, den 23.09.2009 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Carstensens Privatisierungswahn verzögert die Sanierung der L192 noch weiterDer SSW kritisiert, dass die Landesregierung nicht bereit ist, die schnellst-mögliche Lösung zur Renovierung der Landesstraße 192 („Betonstraße“)umzusetzen. „In einem Schreiben an die betroffenen Landräte undBürgermeister vom 22. September kündigt der Ministerpräsident an, dassnach der Wahl weiterhin eine Privatisierung der Maßnahme geprüft werdensoll, obwohl der Landtag dies abgelehnt hat. Für den Fall einer reinöffentlichen Maßnahme stellt er eine Renovierung über mehrere Jahre inAussicht. Diese ideologisch motivierte Verzögerung auf Kosten der Nutzerund Anwohner der L192 muss endlich aufhören“, mahnt die Vorsitzende desSSW im Landtag, Anke Spoorendonk.„Die öffentliche Hand kann diese Straße wirtschaftlicher und schnellerrenovieren. Das hat ist die Schlussfolgerung aus der Prüfung des ÖPP-Projekts. Deshalb ist es vollkommen absurd, dass Peter Harry Carstensen 2den anderen Parteien nun vorwirft, mit der Ablehnung der ÖPP-Maßnahmedie Grundsanierung der L192 verzögert zu haben. Den Nutzern derBetonstraße ist schon 2007 zugesagt worden, dass die seit Jahren baufällige Straße saniert wird. Diese Renovierung ist immer weiter verzögert worden,weil die Große Koalition der Idee verfallen war, die Baumaßnahme zuprivatisieren. Statt aus der Renovierung der L192 ein Pilotprojekt zu machen,für das erst noch mühsam und langwierig das Geld gefunden werdenmusste, hätte die Landesregierung sofort handeln müssen.Die Betonstraße zwischen Süderlügum und Ellund ist schon lange eineAnsammlung von Rissen, Aufplatzungen und Vertiefungen, die man keinemAutofahrer bieten kann. Der SSW fordert die kommende Landesregierungauf, nach der Wahl umgehend die Sanierung der Betonstraße selbst inAngriff zu nehmen. Wenn das Land 60 Millionen Euro für die Fehmarnbelt-Planung ausgeben kann, dann muss es auch 11,5 Millionen haben, um diewichtige Ost-West-Achse L192 endlich in Schuss zu bringen.“