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30.11.09 , 13:16 Uhr
FDP

Musculus-Stahnke: "Theater sind ein Eckpfeiler des Kulturangebots"

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Nr. 328/2009 Stellvertretende Vorsitzende Günther Hildebrand, MdL Kiel, Montag, 30. November 2009 Parlamentarischer Geschäftsführer


Kultur/Finanzen/Landestheater
Musculus-Stahnke: „Theater sind ein Eckpfeiler des Kulturangebots“ Vor dem Hintergrund von Presseberichten über eine zunehmende finanzielle Klemme beim Schleswig-Holsteinischen Landestheater erklärte die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:
„Die Theater sind ein Eckpfeiler des Kulturangebots in Schleswig- Holstein. Sie brauchen eine sichere Perspektive.“ Zu den Problemen des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters sagte die FDP-Abgeordnete: „Neben eigenen Beiträgen der kommunalen Gesellschafter und einem Beitrag der rund 380 Mitarbeiter über einen zu schließenden Haustarif sollte auch das Land ein Zeichen setzen.“ Die FDP-Kulturexpertin sprach sich dafür aus, die vor mehreren Jahren abgeschaffte Dynamisierung der jährlichen Theaterzuschüsse wieder einzuführen: „Ohne eine Rückkehr zur alten Regelung wären auf mittlere Sicht nicht nur das Landestheater, sondern auch die Theater in Kiel und Lübeck gefährdet“. Zu bedenken sei dabei allerdings, dass es sich bei den Theatermitteln, die im Rahmen eines Vorwegabzugs im Finanzausgleichsgesetz derzeit auf der Höhe des Soll-Ansatzes von 2006 - 36,7 Mio. Euro pro Jahr - gesetzlich festgeschrieben sind, um „kommunales Geld“ handelt. „Der Landtag könnte zwar im kommenden Jahr beschließen, wieder eine jährliche Dynamisierung von bis zu 3% jährlich einzuführen, aber ohne Einverständnis der „kommunalen Familie“ wäre ein solcher Schritt sicher schwer durchsetzbar“, sagte die FDP-Abgeordnete. Musculus-Stahnke appelliert daher an die kommunalen Landesverbände, sich einer maßvollen Erhöhung des Theatermittel-Vorwegabzuges nicht zu verschließen: „Für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger ist das regionale Kulturangebot von wesentlicher Bedeutung. Ohne die Bereitschaft, dazu einen Beitrag zu leisten, könnten die großen Theater des Landes in der jetzigen Form - als Mehrspartenhäuser, Ensemble- und Repertoiretheater - auf Dauer nicht erhalten werden. Und im Hinblick auf das Schleswig-Holsteinische Landestheater stellt sich die Frage, ob es künftig auch noch in der Fläche ein Theaterangebot geben wird. „Daran sollten Land und Kommunen ein gemeinsames Interesse haben“, sagte Christina Musculus-Stahnke abschließend.
Christian Albrecht, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: presse@fdp-sh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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