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Marlies Fritzen zum Entwurf eines neuen Landesnaturschutzgesetzes
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 018.10 / 20.01.2010Unverständlich und unklar: Dieses Gesetz ist MurksZu der heute durchgeführten Anhörung zum Entwurf eines neuen Landesnatur- schutzgesetzes erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Marlies Fritzen:Fast alle der heute angehörten Verbände waren sich einig: Dieses Gesetz ist unver- ständlich und unklar. Wenn schon die BeamtInnen in den Naturschutzbehörden ext- ra Fortbildungen bekommen, um dieses Gesetz verstehen zu können, wie sollen dann die vielen ehrenamtlichen Naturschützer damit zu Recht kommen? Dieses Ge- setz ist ein einziger Murks und wird in der Praxis zu mehr Bürokratie und Verwal- tungsaufwand führen.Der vorliegende Gesetzentwurf verdient seinen Namen nicht, denn er ist nicht wirk- lich ein „Gesetz zum Schutz der Natur“. Vielmehr haben wir den Eindruck, dass hier die Interessen der Grundeigentümer gegen den Naturschutz verteidigt werden sol- len. CDU und FDP halten sich nämlich mit Zielen und Grundsätzen des Naturschut- zes und der Landschaftspflege gar nicht erst lange auf, sondern betonen gleich in Kapitel 1 die besondere Bedeutung des privaten Eigentums.Verlierer dieses angeblichen Naturschutzgesetzes ist die Natur. *** Seite 1 von 1