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Kirstin Funke: Politische Bildung ist in Schleswig-Holstein breit aufgestellt
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Nr. 084/2010 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Freitag, 26. Februar 2010Sperrfrist: Redebeginn www.fdp-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!BildungKirstin Funke: Politische Bildung ist in Schleswig- Holstein breit aufgestelltIn ihrer Rede zu TOP 49 (Bericht zur politischen Bildung 2009) sagte die FDP-Landtagsabgeordnete Kirstin Funke:„Wir haben den ‚Bericht zur politischen Bildung 2009‘ mit Freude zur Kenntnis genommen. Dies insbesondere deswegen, weil der Bericht deutlich macht, dass politische Bildung in Schleswig-Holstein institutionell durchaus eine feste Verwurzelung hat und auch tagtäglich einen wertvollen Beitrag zu einem besseren Miteinander liefert.Politische Bildung - das gilt es gesondert zu unterstreichen - ist ein integraler Bestandteil unserer Demokratie. Nur mit politischer Bildung können wir unsere demokratischen Werte, Toleranz und Mitmenschlichkeit, unser gesellschaftliches Fundament und unsere von Höhen und katastrophalen Tiefen gezeichnete Geschichte den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Schleswig-Holsteins vermitteln. Politische Bildung ist und bleibt für die Festigung unserer demokratischen Kultur daher unerlässlich.Und dieser Bericht zeigt es deutlich: Die politische Bildung ist in Schleswig-Holstein breit aufgestellt. Neben vielen schulischen und Hochschul-Angeboten, sowie Angeboten aus der Erwachsenenbildung kann auch - der Bereich ‚Sport‘ für die politische Bildung - für integrative und präventive Maßnahmen - genutzt werden.Inhaltlich ist die politische Bildung ebenfalls variationsreich: Die ‚Landeszentrale für politische Bildung‘ zum Beispiel bietet - so ist es ihrem Internetangebot zu entnehmen - in diesem Jahr eine Fülle von Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ 2 unterschiedlichen Veranstaltungen an; so etwa zu Themen wie Doping, Extremismus, Klimawandel oder Sicherheitspolitik.Und natürlich dürfen historische Themen hier nicht fehlen. Im vergangenen Jahr gab es eine Vielzahl von Daten, die von der politischen Bildung aufgearbeitet werden konnten und mussten. 90 Jahre Weimarer Republik, der Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren, 60 Jahre Gründung der Bundesrepublik und der DDR oder 20 Jahre Fall der Mauer. Alles Daten, die einer angemessenen Einordnung bedürfen. Alles Ereignisse, die unser heutiges gesellschaftlich-demokratisches Gefüge erkennbar beeinflusst haben. Dies zu erkennen und entsprechend aufzubereiten, ist die ureigenste Aufgabe politischer Bildung.Als kleinen Wunsch an den kommenden Bericht zur politischen Bildung möchte ich aber äußern, dass die Frage des ‚Extremismus‘ eine bessere Ausgewogenheit bekommt. Wie das Innenministerium in dieser Woche berichtete, hat die Zahl linksextremistischer Straftaten in Schleswig- Holstein stark zugenommen. Bei den extremistischen Gewalttaten sogar, haben die linksextremistischen sogar die rechtsextremistischen überflügelt. Was ich also nun als eine kleine Schwäche des Berichtes bemerken muss, ist, dass wenn über Extremismus in diesem Bericht gesprochen wurde, stets der Rechtsextremismus gemeint ist. Die Gefahren des Linksextremismus wurden im Bereich der politischen Bildung in den letzten Jahren meiner Ansicht nach viel zu wenig behandelt. Ich möchte also dazu aufrufen, dass wir die Gefahren, die vom Extremismus im Allgemeinen ausgehen, stärker zum Gegenstand der politischen Bildung machen. Dies, da bin ich mir sicher, wird auch das Anliegen von Minister Dr. Klug sein.Der schleswig-holsteinische Landtag hat in der letzten Legislaturperiode beschlossen, dass eine Neuausrichtung der ‚Landeszentrale für politische Bildung‘ in Angriff genommen werden muss. Wir waren uns weitgehend darüber einig, dass eine Neuordnung in Form eines Dienstleistungszentrums vonnöten sei.Ich denke, darüber sind wir uns alle einig: Wir brauchen eine gute und fundierte Versorgung mit Angeboten politischer Bildung. Politische Bildung ist ein unerlässlicher Bestandteil unserer Demokratie. Daher ist es wichtig, dass politische Bildung in Schleswig-Holstein weiterhin so groß geschrieben wird wie bisher.“Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/