Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

25.03.10 , 16:12 Uhr
B 90/Grüne

Rasmus Andresen zur Forderung der Jungen Union, Studiengebühren einzuführen

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 172.10 / 25.03.2010

Studiengebühren sind und bleiben unsozial
Zu den Forderungen der Jungen Union Schleswig-Holstein, die Landes-CDU möge Studiengebühren in Erwägung ziehen, erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Die Diskussion um Studiengebühren kommt zur Unzeit. Aktuelle Zahlen aus NRW bele- gen, dass junge Menschen durch die Studiengebühren von der Aufnahme eines Studi- ums abgehalten werden. In Schleswig-Holstein würde die Studierendenzahl sinken, stattdessen müssten 10.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden.
Die Hochschulen des Landes brauchen trotz angespannter Haushaltslage wesentlich mehr finanzielle Mittel. Diese aber durch Studiengebühren erzielen zu wollen, zeugt von einem elitären und rückständigen Politikverständnis.
Es ist allerdings interessant, dass nicht Wissenschaftsminister de Jager die Forderung nach Studiengebühren auf den Tisch bringt, sondern die Jugendorganisation der CDU. Die Junge Union lässt sich einspannen für die unsoziale Politik der CDU und muss sich fragen lassen, ob sie überhaupt noch die Interessen von jungen Menschen vertritt.
Wir Grüne wollen über 70 Millionen Euro mehr in die Hochschule investieren und ein sozial ausgewogenes Bafög-System. Den Wissenschaftsminister fordern wir auf, klar Stellung zu beziehen, ob die ablehnende Haltung zu Studiengebühren aus dem Koaliti- onsvertrag weiter gilt oder nicht.



***

Seite 1 von 1

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen