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Schuldenbremse: Sicherheit geht vor Schnelligkeit
Pressemitteilung Nr. 043/2010 Kiel, den 31.03.2010 Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383Schuldenbremse:Sicherheit vor SchnelligkeitZum Appell des Landtagspräsidenten und des Präsidenten des Landesrechnungshofs, dieLandtagsfraktionen müssten schnell sich auf eine Schuldenbremse in der Landesverfassungverständigen , erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:„Kompromisse und Einigung erfordern einen Dialog. Bisher haben aber keine Gesprächezwischen den Fraktionen zu diesem Thema stattgefunden. Vor allem die großen Fraktionensind aufgerufen, im Parlament um Mehrheiten zu werben.Mit der Schuldenbremse ist das finanzielle Schicksal des Landes und seiner Bürgerinnen undBürger verknüpft. Voraussetzung für eine verantwortungsvolle politische Entscheidung istaber, dass wir wissen, ob das Ziel der Neuverschuldung bis 2020 realistischer Weise zuerreichen ist, ohne dass Schleswig-Holstein verhungert. Es ist die Bringschuld derLandesregierung eine Finanzplanung vorzulegen, die darlegt, ob und wie dieNeuverschuldung bis 2020 auf null reduziert werden kann. Ohne belastbare Zahlen derSchuldenbremse zuzustimmen, wäre ein Blindflug, der das Land ebenso zum Absturz 2bringen kann, wie eine Fortsetzung der Schuldenpolitik.Es müssen noch viele Hausaufgaben gemacht werden, bevor der Landtag guten Gewissenseine Schuldenbremse in der Landesverfassung verankern kann. Angesichts der Bedeutungdieser Entscheidung muss Sicherheit vor Schnelligkeit gehen.“