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Monika Heinold zur Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Sparkassen
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 207.10 / 21.04.2010 Warnschuss aus BrüsselZur Stellungnahme der Europäischen Kommission zum Änderungsentwurf des Spar- kassengesetzes erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bünd- nis 90/Die Grünen, Monika Heinold:Auch wenn die Stellungnahme der Europäischen Kommission (Umdruck 17/692) sehr diplomatisch verfasst ist und eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts vermei- det, ist der Warnschuss aus Brüssel nicht zu überhören:„Die HASPA ist eine Sparkasse nach altem Hamburgischem Recht, dessen Fortgeltung auf Artikel 163 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch, also einer pri- vatrechtlichen Vorschrift beruht. Und weiter: „Es ist ferner festzuhalten, dass Hamburg über kein Sparkassengesetz verfügt, welches die Rechtsnatur der HASPA- Finanzholding als öffentlich definieren würde.“ (Siehe Anhang Umdruck 17/692)Das sind deutliche Worte, die einen öffentlich-rechtlichen Status der HASPA verneinen. Wer jetzt die rote Ampel, die Brüssel aufgestellt hat, nicht sieht, der läuft blind gegen die Mauer der Realität.Für das Verhalten von CDU und FDP gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder wissen sie nicht, was sie tun oder sie fahren bewusst den Kurs der Privatisierung der öffentlich- rechtlichen Sparkassen. Dagegen werden wir entschiedenen Widerstand leisten. *** Seite 1 von 1