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23.04.10 , 10:51 Uhr
SSW

Uni Flensburg muss Universität bleiben

Pressemitteilung Nr. 049/2010
Kiel, den 23.04.2010

Pressesprecher Lars Erik Bethge, Tel. 0431-988 1383



Uni Flensburg muss Universität bleiben
Zur heutigen Meldung der Lübecker Nachrichten, die Haushaltsstrukturkommission der CDU-FDP-
Koalition habe beschlossen, die Universität Flensburg auf die Lehrerbildung zurechtzustutzen,
erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:


"Der Rückschnitt der Universität Flensburg zur Lehrerbildungsanstalt wäre bildungspolitisch ein
Irrsinn und regionalpolitisch eine Sauerei. Wer hier und jetzt nur darauf guckt, was wegge-
schnitten werden kann um Geld zu sparen, aber keine Idee hat, wie sich unser Land in den kom-
menden 10-20 Jahren weiterentwickeln soll, bringt Stillstand nicht den versprochenen Aufbruch.
Am Ende steht ein Schleswig-Holstein mit weniger Schulden aber noch weniger Zukunft.


Die Zukunftschancen Schleswig-Holsteins können nur gesichert werden, wenn so viel gute
Bildung wie möglich an so vielen Standorten wie möglich im Land stattfindet. Deshalb darf
Sparen nicht heißen, dass in Kiel gedüngt und in Flensburg, Lübeck und anderen Regionen der
Kahlschlag geübt wird. Das Ergebnis einer solchen Politik sind nicht blühende Landschaften,
sondern die Erosion unseres Landes. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, die
Universität Flensburg als vollgültige, eigenständige Universität zu erhalten und sie nicht de
facto zu einer Pädagogischen Hochschule zurück zu entwickeln.“

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