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Thorsten Fürter zur heutigen Entscheidung des Innen- und Rechtsausschusses, die Änderungen des Wahlgesetzes von der Tagesordnung abzusetzen
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 386.10 / 30.06.2010Koalition und SPD verschleppen WahlrechtsreformZur heutigen Entscheidung des Innen- und Rechtsausschusses, die Änderungen des Wahlgesetzes von der Tagesordnung abzusetzen, erklärt der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Thorsten Fürter:Das Wahlgesetz muss geändert werden, egal, wie sich das Verfassungsgericht im Au- gust entscheiden wird. Erklärt das Gericht das Gesetz für verfassungswidrig, ist das of- fenkundig. Aber auch wenn das Gericht das Wahlrecht für verfassungsgemäß erklärt, besteht dringender Handlungsbedarf, damit aufgeblähte Parlamente nie wieder traurige Realität werden.Der Innen- und Rechtsausschuss brütet seit dem Herbst 2009 über dem Wahlgesetz und hat zuletzt namhafte Experten angehört. Jetzt sind eigentlich die RechtsexpertIn- nen im Ausschuss gefordert, sich auf einen Kompromiss zu verständigen. Stattdessen wollen die Koalitionsfraktionen das Thema weiter verschleppen und die SPD macht da- bei leider mit. Das ist völlig inakzeptabel.Einige scheinen zu glauben, das Landesverfassungsgericht wird den PolitikerInnen die unbequeme Arbeit abnehmen und seinem Urteil am 30. August einen Entwurf für ein neues Wahlgesetz beifügen. Diese PolitikerInnen werden sich täuschen. Gesetze wer- den immer noch vom Parlament beschlossen. *** Seite 1 von 1