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Robert Habeck und Anke Erdmann zum Vorgehen des Bildungsministeriums gegen streikende LehrerInnen
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.deArroganz der Macht Nr. 456.10 / 19.08.2010Zu der heutigen Pressemeldung, dass LehrerInnen die Beförderung verweigert wird, weil sie am Bildungsstreik teilgenommen hatte, sagt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck:Die FDP benimmt sich, als gehörte das Land ihr. Offenbar hat die lange Abstinenz von der Regierung die Machtsüchtigkeit ins Unerträgliche gesteigert: Wahlversprechen wer- den eiskalt gebrochen. Wenn Bildungsminister Klug seine Reden aus Oppositionszeiten lesen würde, müsste ihm die Schamesröte ins Gesicht steigen. Aber wenn BeamtInnen darauf hinweisen und dagegen protestieren, werden sie mundtot gemacht und ihnen die Karrieren verbaut.Stellen werden nach Parteibuch besetzt, neue Abteilungsleiterstellen für Parteifreunde geschaffen, Wahlausschüsse nach persönlichen Vorlieben besetzt. Parlamentarische Beratungen finden in Hinterzimmern statt, die Landesregierung bevorzugt die regie- rungstragenden Fraktionen, notwendige Beratungsunterlagen werden als Geheimdo- kumente eingestuft und der Opposition vorenthalten. Statt Transparenz gibt es Klüngel- runden. Und wenn diese Hinterzimmerpolitik scheitert, wird der Protest zynisch als Er- folg umgelogen.Herr Kubicki und seine angeblich liberale Truppe schaden dem Land von Tag zu Tag mehr. Von einer liberalen Politik ist ihr Verhalten extrem weit entfernt.Anke Erdmann, bildungspolitische Sprecherin, sagt:Wir werden einen Landtagsantrag einbringen, indem die Landesregierung aufgefordert wird, ihre Entscheidung umgehend rückgängig zu machen. Minister Klug tritt um sich, um von seiner eigenen katastrophalen Ministerbilanz abzulenken. Vertrauen bei den Schulen schafft man so nicht. *** Seite 1 von 1