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Monika Heinold zum Pairing
Presseinformation Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Telefon: 0431 / 988 - 1503 Fax: 0431 / 988 - 1501 Mobil: 0172 / 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de Nr. 479.10 / 02.09.2010Verfassungswidrige Mehrheiten müssen im Parlament nicht gesichert werdenZur Einschränkung des Pairings gegenüber der CDU sagt die Parlamentarische Ge- schäftsführerin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Monika Heinold:Unser bisheriges Verhalten gegenüber der CDU war sehr großzügig. Wir haben nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch bei politischen Terminen des Ministerpräsiden- ten und der Minister die Mehrheitsverhältnisse im Landtag sichergestellt.Nun steht fest, dass die Zusammensetzung des Landtages – und damit die schwarz- gelbe Mehrheit – auf Grund eines verfassungswidrigen Gesetzes zustande gekommen ist. Damit entfällt für uns die Grundlage, die von den WählerInnen nicht gewollte Mehr- heit im Parlament zu sichern.Die Empörung der CDU ist heuchlerisch. Es ist für uns nach wie vor selbstverständlich, dass bei schwerwiegender Krankheit das Pairing greift. Selbst dieses hatte bisher im schleswig-holsteinischen Parlament keine Tradition. Die CDU wäre gut beraten, zu ü- berprüfen, wie sie sich selbst in den letzten Jahren positioniert hat.Den Dauerwahlkampf haben nicht wir Grünen eingeläutet, sondern CDU und FDP, in- dem sie stur daran festhalten, erst im September 2012 wählen zu wollen. Zügige Neu- wahlen würden einen Dauerwahlkampf verhindern. *** Seite 1 von 1