Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Cornelia Conrad: Die Zeichen der Zeit erkannt
FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Nr. 358/2010 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Mittwoch, 6. Oktober 2010Sperrfrist: Redebeginn www.fdp-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!Bildung / Unterrichtssituation im Schuljahr 2009/2010Cornelia Conrad: Die Zeichen der Zeit erkanntIn ihrer Rede zu TOP 52 (Unterrichtssituation) sagte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Cornelia Conrad:„Die vorliegenden Zahlen machen deutlich, dass Minister Klug die Zeichen der Zeit erkannt und für wichtige Bereiche die richtigen Maßnahmen ergriffen hat. Da der Bericht sehr umfassend ist, möchte ich einige wesentliche Punkte herausgreifen.Gerade im Bereich der allgemein bildenden Schulen ist das Zahlenwerk stark vom Umbruch des Schulsystems geprägt, der zur Zeit der großen Koalition in der vorangegangenen Legislaturperiode begonnen hat. In diesem Übergang zeigt sich, dass insbesondere die Gymnasien einen deutlichen Schülerzuwachs um 1,3 Prozent erfahren und mit weiteren gut 1000 Schülerinnen und Schülern die Stellung als schülerstärkster Bildungsweg an den allgemein bildenden Schulen ausbauen. Auch im Bereich der Übergangsempfehlungen wird deutlich, dass der Zustrom und das hohe Interesse am gymnasialen Bildungszweig in den kommenden Jahren wohl kaum abnehmen wird. Die Menschen wollen hohe Qualität in der Bildung. Hier zeigt sich, dass gerade das Gymnasium wieder eine Stärkung hinsichtlich der Lehrerversorgung erfahren muss, zumal auch die Klassenfrequenz bei dieser Schulart noch immer am höchsten liegt. Das MBK hat hier schnell Handlungsfähigkeit bewiesen und wird für dieses Schuljahr insgesamt 180 zusätzliche Stellen schaffen.Besonders interessant ist aber auch der enorme Schülerzuwachs an den Berufsbildenden Schulen. Nicht zuletzt hat wohl auch der Aufschwung am Arbeitsmarkt dort zu einer zweiprozentigen Steigerung der Schülerzahlen geführt. Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ 2Auffällig ist allerdings, dass - mit Ausnahme der Berufsschule - sich an allen anderen Berufsbildenden Schulen die Klassenfrequenz durch Anstieg der Schülerzahlen erhöht hat. Hier bedarf es noch weiterer Anstrengungen, um die Situation zu verbessern.Der Bericht zeigt uns aber auch, dass wir im Bereich der Unterrichtsversorgung, der Klassenteiler und auch der Reduzierung des Stundenausfalls auf dem richtigen Weg sind. Dieser wird durch Maßnahmen, die in einem Jahr Ministerarbeit durch Dr. Klug angeschoben wurden, weiter ausgebaut.Die Zahlen zeigen ebenfalls, dass aufgrund des demographischen Wandels die Zahl der erteilten Unterrichtsstunden je Schüler langsam wieder steigen wird. Auch wenn der harte Winter 2009/10 in den Schulen zu Unterrichtsausfall geführt hat, so sind im Saldo nur wenige Stunden ausgefallen (0,1-Prozentpunkte) im Vergleich zur Vorjahreserhebung.Erfreulich ist, dass die Klassenteiler weiter sinken, (mit Ausnahme der Gymnasien allerdings). Gerade in diesem Bereich brauchen wir uns im Bundesdurchschnitt und vor bildungspolitischen Schwergewichten wie Bayern und Baden-Württemberg nicht zu verstecken. Positiv zu erwähnen sind auch die Zahlen zur Schüler-Lehrer-Relation. Diese werden sich im Haushaltsjahr 2011/12 und dann in der Folgezeit noch weiter verbessern.Die neuen Gegebenheiten, die wir nach Verabschiedung des Schulgesetzes zu erwarten haben, werden ein noch besseres Zusammenspiel der Schularten Gemeinschaftsschule, Regionalschule und Gymnasium ermöglichen und unser Schulsystem damit langfristig sattelfest und zukunftsfähig machen.Gerade die grundsätzliche Maßnahme, den Schulen vor Ort weitgehende Entscheidungsfreiheiten einzuräumen und nicht alles von oben herab zu entscheiden, also Mitbestimmung statt Verordnungspolitik, wird unser schleswig-holsteinisches Bildungssystem auf eine neue Ebene heben. Daher freue ich mich schon heute auf noch bessere Zahlen im Bericht zur Unterrichtsversorgung im kommenden Jahr!“Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/