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19.11.10 , 12:28 Uhr
FDP

Kirstin Funke: Wichtiger Baustein für die Fortentwicklung exzellenter Forschung

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Katharina Loedige, MdL Stellvertretende Vorsitzende Nr. 444/2010 Günther Hildebrand, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Freitag, 19. November 2010
Sperrfrist: Redebeginn



www.fdp-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!
Hochschulen
Kirstin Funke: Wichtiger Baustein für die Fortentwicklung exzellenter Forschung
In ihrer Rede zu TOP 59 (Hochschulpolitisches Konzept) sagte die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Kirstin Funke:

„Schleswig-Holstein ist bekanntermaßen ein Land zwischen den Meeren - lebens- und liebenswert -, das die hier lebenden Menschen auch durch seine geographische Lage vor besondere Herausforderungen stellt, aber auch, bei politischer Schwerpunktsetzung, immense Möglichkeiten bietet. Das Land muss ohne eigene natürliche Ressourcen Wege finden, wie es für die Menschen im Land, aber auch über die Landesgrenzen hinweg, attraktiv sein kann und zukünftig für die unterschiedlichsten Generationen Chancen bietet.
In Zeiten des demographischen Wandels gilt es, die Hochschulen des Landes vorzubereiten und Wege zu finden, wie zukünftig sinkende Studentenzahlen nicht zu einem Verlust von Innovationen, Verlust einer qualitativ hohen Bildung oder einem Abwandern exzellenter Forscher führt. Das Konzept gibt darauf eine mögliche Antwort auf diese Entwicklung. Hier gilt es, das lebenslange Lernen durch Durchlässigkeit und Flexibilisierung des Bildungssystems zu fördern. Ob es die Modularisierung der Studiengänge ist, E-Learning oder die Errichtung berufsbegleitender und durch die Wirtschaft gestützter Studiengänge, all dies kann dazu beitragen, eine breitgefächerte Studierendenschaft für die Hochschulen Schleswig-Holsteins zu begeistern.
In dem Zuge ist es wichtig, für Frauen den Einstieg in die Wissenschaft durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine gezielte frauenfreundliche Berufspolitik zu erleichtern. Es wird eine große Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/ 2 Herausforderung für das Land sein, dem Fachkräftemangel auch damit entgegenzuwirken, indem mehr Frauen in die Wissenschaft eingebunden werden. Hier kann die Politik Rahmenbedingungen schaffen, aber zugleich sind hier auch die Hochschulen gefragt, diese aufzugreifen, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Hier gilt, durch verstärkte Einbeziehung von Frauen in der Wissenschaft die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen zu erhalten.
Zur Wettbewerbsfähigkeit gehört in einer globalisierten Hochschulwelt auch eine verstärkte Internationalisierung. Dabei ist die Implementierung eines Credit-Point-Systems in der anstehenden kleinen Hochschulgesetz- Novelle ein wichtiger Faktor. Auch durch die Einführung der Diploma Supplement haben Studenten Anspruch auf eine Beschreibung der erworbenen Abschlüsse und Qualifikationen. Dies erleichtert den Schritt ins Ausland immens.
In Zeiten, in denen der Abbau des strukturellen Defizits des Landes konsequent durchgeführt wird, wird auch die Hochschulfinanzierung vor einige Schwierigkeiten gestellt. Hier jedoch pauschale Kürzungen durchzuführen, würde viele zukunftsgerichtete Projekte, aber auch die Bewerbung für die nächste Exzellenzinitiative gefährden. Hier muss sorgfältig geprüft werden, in welchem Rahmen Einschnitte gemacht werden können und wie durch Umstrukturierungsmaßnahmen, ich denke da beispielsweise an das Vorhaben der Universität zu Lübeck, sich auf den Weg zur Stiftungsuni zu begeben, eine exzellente Forschung und Lehre nicht gefährdet wird. Das hochschulpolitische Konzept weist weiterhin auf Wege zur dauerhaften Sicherung der Hochschulfinanzierung hin, indem beispielsweise eine Verstärkung des Alumni-Netzwerkes vorgesehen ist. Damit einhergehend könnten noch größere Einwerbungen von Drittmitteln ermöglicht werden.
Ich wünsche mir, dass man in einigen Jahren bei dem Wort Schleswig- Holstein nicht nur an das Land zwischen den Meeren denkt, sondern auch an das Land der exzellenten und innovativen Hochschulen. Der 12. Platz der CAU unter allen deutschen Universitäten beim diesjährigen Shanghai- Ranking zeigt, dass Schleswig-Holstein bereits den richtigen Weg eingeschlagen hat. Das hochschulpolitische Konzept der Landesregierung ist ein Baustein für die Fortentwicklung von exzellenter Forschung und Lehre in Schleswig-Holstein.“



Frank Zabel, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/9881488 Telefax: 0431/9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-sh.de/

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