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Olaf Schulze: Vattenfalls späte Einsicht in die eigene Unfähigkeit
Kiel, 15. Dezember 2010 Nr. 379/2010Olaf Schulze:Vattenfalls späte Einsicht in die eigene UnfähigkeitZu den Presseberichten, dass der Energiekonzern Vattenfall seine Anteile an den AKW Krümmel und Brunsbüttel voraussichtlich an den Konkurrenten E.on abgeben will, sagt der energiepolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion, Olaf Schulze:Klarer als von Vattenfall mit der Absicht, die Betriebsführung seiner beiden Pannenreaktoren in Schleswig-Holstein abzugeben, kann die eigene Unfähigkeit als AKW-Betreiber gar nicht dokumentiert werden.Vattenfall sieht sich offenbar alleine nicht in der Lage, die ggf. neuen Sicherheitsanforderungen in seinen Reaktoren zu gewährleisten. Offensichtlich zermürbt durch immer neue Pannen in den AKW und die Probleme, eine neue Werksleiterin in Krümmel einzusetzen, setzt Vattenfall die weiße Fahne aufs Dach.Alleine die Nachricht, dass künftig E.on statt Vattenfall in unserem Land die Sicherheit über die beiden AKW gewährleisten soll, macht diese Reaktoren noch nicht sicherer. Die beste Nachricht wäre: Beide Pannenreaktoren werden erst gar nicht wieder angefahren.